Ergebnisse, Produktion/Absatz

Nach Gewinneinbruch: Guinness-Hersteller Diageo will Kosten noch stÀrker senken

05.08.2025 - 09:54:51

Der Guinness-Hersteller Diageo dreht nach schwierigen Zeiten und dem Abgang seiner Chefin noch stÀrker an der Kostenschraube.

Die Einsparungen aus dem laufenden Programm sollen statt 500 Millionen nun 625 Millionen US-Dollar (540 Mio Euro) erreichen, teilte das Unternehmen mit seinen Jahreszahlen am Dienstag in London mit. Zugleich dĂŒrften die neuen US-Zölle Diageos Gewinn mit 200 Millionen Dollar pro Jahr belasten, 50 Millionen mehr als bisher gedacht.

Im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr bis Ende Juni verbuchte der Konzern mit Marken wie Johnnie-Walker-Whisky, Smirnoff Wodka und Baileys Irish Cream wegen Sonderbelastungen einen Gewinneinbruch um 40 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Im TagesgeschĂ€ft steigerte Diageo den Umsatz auf vergleichbarer Basis und bereinigt um WĂ€hrungskurseffekte um 1,7 Prozent auf 20,2 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn ging ohne Sondereffekte um knapp ein Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar zurĂŒck.

FĂŒr das neue GeschĂ€ftsjahr bis Ende Juni 2026 peilt Diageos Übergangschef Nik Jhangiani ein organisches Umsatzwachstum etwa in Höhe des Vorjahres an. Er hatte den Job vor wenigen Tagen vorlĂ€ufig von der bisherigen Konzernchefin Debra Crew ĂŒbernommen.

Der Markt sei weiterhin schwierig, erklÀrte das Management. Der operative Gewinn soll nun organisch um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen, vor allem in der zweiten GeschÀftsjahreshÀlfte von Januar bis Juni. Dies liege auch an dem laufenden Sparprogramm. Die neuen Zölle seien in der Prognose bereits enthalten.

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