Aktien Asien: Ălpreise belasten Stimmung - Hongkong schwach
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 08:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWSGedrĂŒckt wurde die Stimmung von der Sorge um eine Ausweitung des Iran-Kriegs. Zudem schĂŒrten die hohen Ălpreise weiter InflationsĂ€ngste bei den Anlegern und damit die Sorge vor Zinserhöhungen der Notenbanken.
Ărtlichen Medienberichten zufolge gab es im Bereich der fĂŒr die Weltwirtschaft wichtigen StraĂe von Hormus Explosionen. Diese hĂ€tten sich auf dem Meer ereignet, hieĂ es weiter. Die Ursache sowie die genaueren UmstĂ€nde blieben zunĂ€chst unklar.
Das US-MilitĂ€r hatte zuletzt mehrfach iranische Ăltanker in der StraĂe von Hormus oder angrenzenden GewĂ€ssern angegriffen. Es reagierte damit nach eigener Darstellung auf Attacken der Iranischen Revolutionsgarden auf US-KriegsÂschiffe in der Region.
Zwar haben sich die Ălpreise zuletzt auf hohem Niveau stabilisiert. Rohöl der Nordseesorte Brent notierte aber weiter um die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. In diesem Jahr hat es sich bislang um fast 70 Prozent verteuert.
"Die Schwankungen bei den Ălpreisen und das Anstiegspotenzial kurzfristiger Eskalationen, die wir gesehen haben, gehören zu den zentralen Risiken, die der Markt einschĂ€tzen muss, wenn wir uns dem Jahresende nĂ€hern", so Marktanalyst Yuting Shao von Manulife Investment Management.
An der Börse in Tokio stieg der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 leicht um 0,2 Prozent auf 65.270,95 Punkte.
In SĂŒdkorea fiel der technologielastige Leitindex Kospi indessen um 0,2 Prozent auf 7.033,92 ZĂ€hler. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics KR7005930003 schloss kaum verĂ€ndert.
An den chinesischen Börsen lag der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,4 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong bĂŒĂte indessen 1,3 Prozent ein.
In Australien schloss der S&P ASX 200 XC0006013624 1,0 Prozent tiefer.
