Insolvenzantrag: Die eSchwalbe ist abgestĂŒrzt
26.11.2025 - 13:09:11 | dpa.deGrund fĂŒr den Schritt des in MĂŒnchen ansĂ€ssigen Unternehmen Govecs sind die zuletzt stark rĂŒcklĂ€ufigen Neuzulassungszahlen fĂŒr Elektro-Mopeds in Europa, wie der vorlĂ€ufige Insolvenzverwalter Michael JaffĂ© erklĂ€rt. Er ist nun auf der Suche nach Investoren. Helfen soll dabei, dass Govecs laut JaffĂ© ĂŒber Exklusivrechte an der Traditionsmarke Schwalbe verfĂŒgt. Die Schwalbe war in der DDR ein sehr beliebtes Fahrzeug.
In MĂŒnchen hat Govecs, das im laufenden Jahr UmsĂ€tze von rund 7 Millionen Euro erzielte, lediglich acht Mitarbeiter. Die Produktion ist in Polen mit 35 Arbeitnehmern. Dort wurde ein Restrukturierungsantrag nach polnischem Recht gestellt. Man sei bereits mit dem dortigen Beauftragten in Kontakt, "um die Betriebsstrukturen verkaufsfĂ€hig zu erhalten", erklĂ€rte JaffĂ©.
Govecs hatte sich ab 2022 auf den europĂ€ischen Endkundenmarkt ausgerichtet, wie GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thomas GrĂŒbel erklĂ€rt. "Seitdem sind die Neuzulassungen von Mopeds in Europa jedoch stark eingebrochen, sowohl im Gesamtmarkt als auch bei Elektro-Mopeds. FĂŒr uns bedeutete dies, dass die geplanten Absatzzahlen nicht erreicht werden konnten, was anhaltende Verluste zur Folge hatte." Auch im SchlĂŒsselmarkt Deutschland habe man die geplanten Absatzzahlen nicht erreicht.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

