Dritte Angriffswelle abgewehrt - keine SchÀden oder Opfer
28.02.2026 - 14:03:15 | dpa.deMan habe eine "dritte Angriffswelle" erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf "mehrere Gegenden" in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. GröĂere SchĂ€den oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht.
Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen - offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-StĂŒtzpunkt al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-MilitĂ€rs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera zeigte eine Rauchwolke am Himmel ĂŒber der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt.
Das katarische Innenministerium teilte mit, es gebe einer ersten EinschÀtzung zufolge keine Opfer und auch keine SchÀden. Die Sicherheit der Anwohner habe höchste PrioritÀt.
Der Iran hatte im Juni vergangenen Jahres bereits den US-StĂŒtzpunkt al-Udaid in Katar angegriffen nach US-MilitĂ€rschlĂ€gen auf iranische Atomanlagen. Katar wehrte diesen Angriff eigenen Angaben zufolge ab.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate berichteten von einer weiteren Angriffswelle. Dabei seien mehrere iranische Raketen abgewehrt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In mehreren Gegenden der Metropole Abu Dhabi seien TrĂŒmmerteile niedergegangen. SchĂ€den habe es nicht gegeben. Zuvor hatten die Emirate ein Todesopfer in Abu Dhabi gemeldet, nachdem dort TrĂŒmmerteile einer Rakete vom Himmel gefallen waren.
In Saudi-Arabien wurde Anwohnern zufolge eine mutmaĂlich iranische Rakete abgefangen. Im SĂŒdosten der Hauptstadt Riad, wo rund 2.000 US-Truppen an einem LuftwaffenstĂŒtzpunkt stationiert sind, sei eine Rakete abgefangen worden, sagten Anwohner der Deutschen Presse-Agentur heute. Eine offizielle BestĂ€tigung dafĂŒr gab es zunĂ€chst nicht.
Der Iran griff nach eigenen Angaben vier US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkte in der Region an. Katar, Bahrain, Kuwait, Jordanien und die Emirate meldeten daraufhin Angriffe, die aber offenbar weitgehend abgewehrt wurden. Auch in Saudi-Arabien und im Irak gab es vereinzelt Berichte ĂŒber Angriffe. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
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