Iran, Trumps

Iran weist Trumps Ultimatum zurĂŒck

26.03.2026 - 20:28:02 | dpa.de

Der Iran wird sich laut ParlamentsprÀsident Mohammed Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-PrÀsident Donald Trump beugen.

"Niemand kann dem Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen", erklĂ€rte er auf der Plattform X. Die Kinder des Irans wĂŒrden den Kampf bis zum endgĂŒltigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen.

Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollstĂ€ndig und "ohne Drohungen" fĂŒr den Schiffsverkehr öffnen. UrsprĂŒnglich hatte er dafĂŒr ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wĂ€re. Am Montag hatte er dann angekĂŒndigt, wegen "sehr guter und produktiver GesprĂ€che" fĂŒr weitere fĂŒnf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.

Der Iran hatte gedroht, dass er im Gegenzug Energieanlagen anderer LĂ€nder in der Golfregion angreifen wĂŒrde. Außerdem beharrt die FĂŒhrung in Teheran darauf, die alleinige Kontrolle ĂŒber die fĂŒr den globalen Energiehandel zentrale Passage zu haben.

Zuletzt blieb Trump jedoch vage, ob er an der Frist festhÀlt. WÀhrend einer Kabinettssitzung sagte er, seine Entscheidung hÀnge von EinschÀtzungen seines Teams ab - darunter VizeprÀsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner.

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