Angebliche, Drohnenattacke

Angebliche Drohnenattacke: Kreml spricht von Terror

30.12.2025 - 12:16:16 | dpa.de

Der Kreml wirft der Ukraine wegen des angeblichen versuchten Drohnenangriffs auf eine Residenz von Staatschef Wladimir Putin Terror vor.

"Das ist ein terroristischer Akt, der auf einen Abbruch des GesprĂ€chsprozesses zielt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Er richte sich nicht nur gegen Putin, sondern auch gegen die FriedensbemĂŒhungen von US-PrĂ€sident Donald Trump, sagte Peskow in Moskau.

Von dem angeblichen Drohnenangriff auf die Residenz im Waldai-Gebiet zwischen Moskau und St. Petersburg hatte am Montag zunĂ€chst Außenminister Sergej Lawrow gesprochen. Putin beklagte sich auch in einem Telefonat mit Trump darĂŒber, der wiederum Kiew Vorhaltungen machte. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj dementierte, dass es einen solchen Angriff gegeben habe. Moskau versuche davon abzulenken, dass es kein Ende des Krieges wolle, sagte er.

Peskow: HĂ€rtere Haltung Russlands

Peskow bekrĂ€ftigte, dass Russland wegen des Angriffs in den laufenden GesprĂ€chen eine hĂ€rtere Haltung einnehmen werde. Es sei aber nicht zielfĂŒhrend, Details dazu zu nennen. Er verneinte, dass Moskau aus GesprĂ€chen aussteigen wolle. "Russland wird natĂŒrlich den GesprĂ€chsprozess fortsetzen und den Dialog, vor allem mit den Amerikanern", sagte er.

Das russische MilitĂ€r werde eine Antwort auf das ukrainische Vorgehen finden, sagte der Kremlsprecher. Er Ă€ußerte sich nicht zur Frage, wo Putin zur Zeit des angeblichen Angriffs in der Nacht auf Montag gewesen sei. Unter den gegenwĂ€rtigen UmstĂ€nden könnten keine öffentlichen Angaben dazu gemacht werden, wo der PrĂ€sident sich aufhalte. Es sei nicht nötig, Belege fĂŒr den Angriff vorzulegen; die russische Luftabwehr habe ihn abgewehrt. Falls es TrĂŒmmern abgeschossener Drohnen gebe, sei dafĂŒr das MilitĂ€r zustĂ€ndig. Die Dementis Selenskyjs und seiner UnterstĂŒtzer seien sinnlos, sagte Peskow.

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