Devisen: Euro gibt merklich nach
25.09.2024 - 21:21:14Experten nannten besser als befĂŒrchtet ausgefallenen Daten vom US-Immobilienmarkt als Grund dafĂŒr. Zuletzt notierte die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,1133 US-Dollar, nachdem sie Stunden zuvor bis auf 1,1214 US-Dollar gestiegen und damit so hoch wie seit dem vergangenen Sommer nicht mehr gehandelt worden war. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1194 (Dienstag: 1,1133) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8933 (0,8982) Euro.
ZunĂ€chst profitierte der Euro von der Hoffnung auf eine von den Notenbanken ausgehende konjunkturelle Belebung in China und den USA. Ein Anziehen der wirtschaftlichen AktivitĂ€ten in den beiden gröĂten Volkswirtschaften der Welt wĂŒrde auch den AuĂenhandel der Eurozone ankurbeln.
Zuvor hatte Chinas Notenbank zur StĂŒtzung der Wirtschaft die Geldpolitik mit einer deutlichen Zinssenkung gelockert. Zudem setzten Anleger darauf, dass die US-Notenbank auf ihrer nĂ€chsten Sitzung im November die Leitzinsen erneut deutlich um 0,5 Prozentpunkte senken könnte, nachdem Daten zur Konsumlaune in den USA enttĂ€uschend schwach ausgefallen waren.

