Devisen: Euro erholt sich und steigt bis auf fast 1,15 US-Dollar
16.03.2026 - 17:13:28 | dpa.deAm Nachmittag wurde die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,1497 US-Dollar gehandelt. Im frĂŒhen Handel hatte der Euro nur knapp ĂŒber der Marke von 1,14 Dollar notiert. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1478 (Freitag: 1,1476) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8712 (0,8713) Euro.
GestĂŒtzt wurde der Euro durch etwas nachgebende Ălpreise und eine freundliche Stimmung an den AktienmĂ€rkten. Der Schiffsverkehr in der StraĂe von Hormus ist fĂŒr den internationalen Transport von Ăl und FlĂŒssiggas wegen des Kriegs zwar weiter stark beeintrĂ€chtigt. Allerdings war es am Wochenende mehreren Tankern gelungen, das Nadelöhr zu passieren. Der Euroraum leidet unter steigenden Ălpreisen stĂ€rker als die USA, da die USA Nettoexporteur von Rohöl sind.
In der vergangenen Woche war der Dollar wegen der Folgen des Iran-Kriegs als KrisenwÀhrung gefragt, wÀhrend der Kurs der GemeinschaftswÀhrung um etwa zwei Cent gesunken war. Am Freitag war der Euro noch mit 1,1411 Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende August 2025 gefallen.
Neben dem Krieg im Nahen Osten haben Investoren auch Zinsentscheidungen von wichtigen Notenbanken im Blick. Auf dem Programm stehen im weiteren Verlauf der Woche unter anderem geldpolitische Entscheidungen der EZB, der US-Notenbank Fed und der japanischen Notenbank.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86408 (0,86503) britische Pfund, 182,66 (182,85) japanische Yen und 0,9041 (0,9034) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.989 Dollar. Das waren etwa 30 Dollar weniger als am Vortag.
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