Devisen: Euro gibt zum US-Dollar etwas nach
24.03.2025 - 16:57:07Die GemeinschaftswÀhrung notierte am Nachmittag bei 1,0802 Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch ein wenig mehr gekostet. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0824 (Freitag: 1,0827) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9238 (0,9236) Euro.
Die am Vormittag veröffentlichten Zahlen zu den Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone lieferten dem Markt keine nachhaltigen Impulse. So verbesserte sich die Stimmung in der schwĂ€chelnden Industrie etwas. Im Dienstleistungssektor trĂŒbte sich die Stimmung hingegen ein. Der Gesamtindikator legte ein wenig zu. In Deutschland war die Entwicklung Ă€hnlich.
"Trotz des weiteren Anstiegs im MĂ€rz befindet sich der Einkaufsmanagerindex weiter auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau", kommentierte Vincent Stamer, Volkswirt bei der Commerzbank. "Zudem droht mit zusĂ€tzlichen Einfuhrzöllen der USA auf Waren aus der EU eine zusĂ€tzliche Belastungsprobe - insbesondere fĂŒr die Industrie in Deutschland." Mit Spannung erwartet wird das Ifo-GeschĂ€ftsklima fĂŒr Deutschland, das am Dienstag ansteht.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,83663 (0,83765) britische Pfund, 162,15 (160,99) japanische Yen und 0,9544 (0,9547) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.014 Dollar. Das waren etwa 7 Dollar weniger als am Freitag.

