WĂ€hrung, Kanada

Devisen: Euro wenig verÀndert

25.07.2024 - 16:38:29 | dpa.de

Der Kurs des Euro EU0009652759 hat sich am Donnerstag nach der Bekanntgabe schwacher Konjunkturdaten aus der Eurozone wenig verÀndert.

Am Nachmittag wurde die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,0844 US-Dollar gehandelt. Der Euro kostete damit ein wenig mehr als im frĂŒhen Handel. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0851 (Mittwoch: 1,0848) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9215 (0,9218) Euro.

Der Euro war am Vormittag noch bis auf 1,0858 Dollar gestiegen. Nach schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland gab er jedoch seine Gewinne wieder ab. Die Aussichten fĂŒr eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland haben sich weiter verschlechtert. Das viel beachtete Ifo-GeschĂ€ftsklima ist im Juli den dritten Monat in Folge gesunken. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg erwartet.

"Der dritte RĂŒckgang in Folge ist ein weiterer DĂ€mpfer fĂŒr die Hoffnungen auf ein Anhalten der wirtschaftlichen Erholung in den Sommermonaten", kommentierte Michael Holstein, Chefvolkswirt der DZ Bank. "Ohne eine Stabilisierung der Industriekonjunktur, die angesichts der schwachen Daten nicht in Sicht ist, droht ein RĂŒckfall in eine rezessive Phase." Zudem wĂŒrde bei den privaten Haushalten die KaufzurĂŒckhaltung weiter dominieren. Auch in Frankreich trĂŒbte sich das GeschĂ€ftsklima im Juli deutlich ein.

Besser als erwartet ausgefallene Zahlen zum Wirtschaftswachstum in den USA belasteten den Euro nicht. Das Wirtschaftswachstum hat sich stĂ€rker als erwartet beschleunigt. "Die grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt scheint derzeit immun gegenĂŒber den globalen wirtschaftlichen Problemen zu sein", schreibt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "WĂ€hrend Europa unter der schwachen Entwicklung des globalen Verarbeitenden Gewerbes leidet, hĂ€lt die US-Wirtschaft hier ihren starken inlĂ€ndischen Verbrauch dagegen."

Der japanische Yen setzte seinen jĂŒngsten AufwĂ€rtstrend fort. Er profitiert laut Experten von der Erwartung, dass die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan kleiner werden könnte. Der Dollar fiel zum Yen auf den niedrigsten Stand seit Anfang Mai.

Die lockere Geldpolitik der japanischen Zentralbank hatte den Yen lange Zeit belastet. Japans Notenbank reagierte im Gegensatz zur US-Notenbank und der EuropĂ€ische Zentralbank kaum auf die Inflationsentwicklung. Allerdings versuchte die Notenbank zuletzt, mit Interventionen am Devisenmarkt die WĂ€hrung zu stĂŒtzen. Zudem gehen immer mehr Experten davon aus, dass die japanische Notenbank schon in der nĂ€chsten Woche die Zinsen anheben könnte und nicht erst im September. Vor allem das stĂŒtzte den Yen zuletzt.

Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84280 (0,83973) britische Pfund, 165,62 (167,23) japanische Yen und 0,9534 (0,9609) Schweizer Franken fest. Die Feinunze wurde am Nachmittag in London mit 2363 Dollar gehandelt. Das waren etwa 33 Dollar weniger als am Vortag.

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