Devisen: Eurokurs zum US-Dollar kaum verÀndert - Yen legt zu
27.09.2024 - 16:39:27Die GemeinschaftswÀhrung wurde am Nachmittag bei 1,1175 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1158 (Donnerstag: 1,1155) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8962 (0,8964) Euro.
Ein unerwartet starker RĂŒckgang der Inflation in wichtigen Eurozonen-LĂ€ndern setzte den Eurokurs nur zeitweise unter Druck. In Frankreich und Spanien ging die Teuerung im September stĂ€rker als von Analysten erwartet zurĂŒck. So stiegen die nach europĂ€ischen Standards erhobenen Verbraucherpreise in Frankreich um lediglich 1,5 Prozent im Jahresvergleich und in Spanien um 1,7 Prozent, was jeweils unter der von der EZB angestrebten Zielmarke von mittelfristig zwei Prozent liegt.
Nach den Inflationsdaten spekulierten einige Anleger darauf, dass die EuropÀische Zentralbank den derzeit wichtigsten Leitzins, den Einlagenzins, im Oktober erneut um 0,25 Prozentpunkte senken könnte. Dies lÀsst sich aus speziellen Terminkontrakten am Geldmarkt ablesen.
Zulegen konnte dagegen der japanische Yen. Japans Regierungspartei LDP hat den frĂŒheren Verteidigungsminister Shigeru Ishiba zum neuen Parteivorsitzenden und damit de facto auch zum Regierungschef des Landes gewĂ€hlt. Ishiba gilt als BefĂŒrworter der recht straffen Geldpolitik der japanischen Notenbank.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,83338 (0,83428) britische Pfund, 159,63 (160,78) japanische Yen und 0,9420 (0,9452) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2.661 Dollar gehandelt. Das sind etwa 11 Dollar weniger als am Vortag.

