Devisen: Eurokurs zum US-Dollar wenig verÀndert
29.12.2023 - 16:37:50Am Freitagnachmittag kostete die GemeinschaftswĂ€hrung 1,1071 US-Dollar und damit etwa so viel wie im frĂŒhen Handel. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1050 (Donnerstag: 1,1114) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9049 (0,8997) Euro.
Am Donnerstag war der Euro zeitweise bis auf 1,1139 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Juli. Im spÀten Donnerstaghandel rutschte der Kurs allerdings wieder unter 1,11 Dollar. Weil nur vergleichsweise wenige Anleger kurz vor dem Jahresende aktiv sind, bleiben die Handelsvolumina gering und es kann zu ungewöhnlich starken Kursbewegungen kommen.
Am Freitag wurden in der Eurozone nur wenige Wirtschaftsdaten veröffentlicht. In Spanien hat die Jahresinflationsrate im Dezember wie schon im Vormonat bei 3,3 Prozent gelegen. Volkswirte hatten dies erwartet. Die Daten aus Deutschland und dem gesamten WĂ€hrungsraum werden in der nĂ€chsten Woche veröffentlicht. Ăkonomen erwarten hier aufgrund von Sondereffekten einen Anstieg der Inflationsrate.
Im Vergleich zum Jahresanfang hat der Euro im zum Dollar zugelegt. Anfang Januar hatte ein Euro noch rund 1,07 Dollar gekostet. Zuletzt wurde die GemeinschaftswĂ€hrung vor allem durch die Erwartung einer geldpolitischen Wende in den USA gestĂŒtzt. Experten erwarten, dass die US-Notenbank Fed frĂŒher als die EZB ihre Zinsen im kommenden Jahr senken wird.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86905 (0,87060) britische Pfund, 156,33 (156,57) japanische Yen und 0,9260 (0,9302) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 2079 Dollar. Das waren rund zwei Dollar mehr als am Vortag.

