Devisen: Euro hÀlt sich vor US-Preisdaten kaum verÀndert bei 1,03 Dollar
15.01.2025 - 09:04:39Am Morgen wurde die GemeinschaftswĂ€hrung zu 1,03 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Vorabend knapp ĂŒber der Marke gestanden hatte.
Am Devisenmarkt warteten die Anleger auf Daten zur Preisentwicklung in den USA. Diese stehen am Nachmittag auf dem Programm und werden wegen der möglichen Folgen fĂŒr die Geldpolitik der US-Notenbank Fed stark beachtet. Analysten gehen davon aus, dass sich die Inflation im Dezember weiter verstĂ€rkt hat und erwarten im Schnitt eine Jahresrate von 2,9 Prozent.
Zuletzt hatten starke Daten vom US-Arbeitsmarkt und die hartnÀckig hohe Inflation in den USA die Spekulation auf sinkende Zinsen gedÀmpft. Die Folge waren Kursgewinne beim US-Dollar, wÀhrend der Euro im Gegenzug unter Druck geriet. Zu Beginn der Woche war die GemeinschaftswÀhrung noch auf den tiefsten Stand seit Ende 2022 gefallen und konnte sich seitdem etwas erholen.
"Die Verbraucherpreise in den USA werden heute wohl kaum in der Lage sein, die Inflationssorgen zu vertreiben und die Zinssenkungsfantasie wieder anzuregen", kommentierten Analysten der Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba).
In GroĂbritannien hatte sich die Inflation im Dezember hingegen abgeschwĂ€cht. Die Jahresrate sank ĂŒberraschend auf 2,5 Prozent, von zuvor 2,6 Prozent. Das britische Pfund geriet nach den Preisdaten nur zeitweise etwas unter Druck, konnte dann aber zum US-Dollar leicht zulegen.

