Devisen: Euro legt zum Dollar etwas zu - US-Daten belasten zeitweise
25.04.2024 - 20:59:52Zeitweise geriet die GemeinschaftswÀhrung nach der Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten unter Druck, doch in der Folge orientierte sich der Kurs eher wieder hin zum Tageshoch. In New York wurden zuletzt 1,0717 US-Dollar gezahlt. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0720 (Mittwoch: 1,0686) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9328 (0,9358) Euro.
Im Fokus standen Konjunkturdaten: Gleichzeitig mit der Veröffentlichung von Zahlen zum US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal erreichte der Euro zunÀchst ein Tageshoch bei 1,0740 Dollar. In der Folge musste die europÀische WÀhrung ihre Kursgewinne zeitweise abgeben, wenig spÀter stabilisierte sie sich aber wieder am Tagestief von 1,0678 Dollar.
Zwar hat die US-Wirtschaft zu Beginn des Jahres unerwartet deutlich an Fahrt verloren. Die Wirtschaftsdaten fĂŒr die Monate Januar bis MĂ€rz zeigten aber auch eine steigende Inflation. "Insofern geben die aktuellen Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum den Notenbankern keine klaren Impulse fĂŒr baldige Zinssenkungen", begrĂŒndete Analyst Tobias Basse von der NordLB den etwas stĂ€rkeren Dollar im europĂ€ischen Nachmittagshandel.
Im frĂŒhen Tagesverlauf hatten positive Konjunkturdaten aus Deutschland der GemeinschaftswĂ€hrung etwas Auftrieb verliehen: Das GfK-Konsumklima hellte sich auf und steht damit in einer Reihe von Konjunkturdaten, die in den vergangenen Tagen positiv ĂŒberrascht hatten.

