Devisen: Eurokurs gibt zum US-Dollar nach
21.02.2025 - 17:04:56Am Nachmittag wurde die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,0455 US-Dollar gehandelt. Im frĂŒhen Handel hatte der Euro noch knapp ĂŒber 1,05 Dollar notiert. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0465 (Donnerstag: 1,0443) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9555 (0,9575) Euro.
Belastet wurde der Euro vor allem durch schwache Konjunkturdaten aus Frankreich. Dort ist der Einkaufsmanagerindex fĂŒr den Dienstleistungssektor im Februar unerwartet und deutlich gefallen. Die Zahlen signalisieren einen merklichen RĂŒckgang der AktivitĂ€t. Der Gesamtindikator fĂŒr die Eurozone verĂ€nderte sich im Februar nicht und deutet weiterhin auf eine Stagnation der Wirtschaft hin. Es war ein leichter Anstieg erwartet worden.
In den USA hat sich das Konsumklima der UniversitĂ€t Michigan im Februar noch stĂ€rker eingetrĂŒbt als in einer ersten SchĂ€tzung ermittelt. Die Stimmung fiel auf den niedrigsten Stand seit November 2023. Die lĂ€ngerfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher sind höher als erwartet ausgefallen. Eine höhere Inflation spricht fĂŒr steigende Leitzinsen, was den Dollar tendenziell stĂŒtzt. Der Euro geriet nach den Daten weiter unter Druck.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,82760 (0,82823) britische Pfund, 157,46 (156,60) japanische Yen und 0,9420 (0,9423) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 2.931 Dollar. Das waren etwa 8 Dollar weniger als am Vortag.

