Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar zu - Konjunkturdaten stĂŒtzen
03.10.2025 - 16:29:07Die europÀische GemeinschaftswÀhrung kostete am Nachmittag 1,1749 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1734 (Donnerstag: 1,1754) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8522 (0,8507) Euro.
GestĂŒtzt wurde der Euro durch Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex fĂŒr den Bereich Dienstleistungen ist auf den höchsten Wert seit acht Monaten gestiegen. Zwar wurde die zweite SchĂ€tzung fĂŒr den Monat September leicht nach unten revidiert, am Markt wurde aber darauf verwiesen, dass sich Stimmungsdaten aus Deutschland, Italien und Spanien zum Teil deutlich verbessert hĂ€tten.
Am Nachmittag sorgten enttĂ€uschende Daten aus den USA fĂŒr weiteren Kursauftrieb beim Euro. Im September hatte sich dort die Stimmung der Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen deutlich eingetrĂŒbt. Der entsprechende Index des Instituts for Supply Management (ISM) fiel im Vergleich zum Vormonat um 2,0 Punkte auf 50,0 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit Mai. Volkswirte hatten einen RĂŒckgang erwartet, aber nur auf 51,7 Punkte.
Der ursprĂŒnglich fĂŒr den Nachmittag angesetzte Arbeitsmarktbericht der US-Regierung ist dagegen wegen des "Shutdowns" in den Vereinigten Staaten ausgefallen. Den Anlegern fehlte daher eine wichtige Orientierung. Seit Mittwoch sind in den USA viele Regierungsmitarbeiter im Zwangsurlaub, nachdem zuvor Verhandlungen der Parteien zur Beilegung eines Haushaltsstreits gescheitert waren.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,87260 (0,87210) britische Pfund, 172,90 (172,53) japanische Yen und 0,9343 (0,9350) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete 3.873 Dollar. Das waren etwa 17 Dollar mehr als am Vortag.

