Neuer Intel-Chef hÀlt trotz Krise an Chip-Fertigung fest
29.04.2025 - 20:52:54Er wolle die Sparte Intel Foundry zum Erfolg bringen, sagte der erst seit rund fĂŒnf Wochen amtierende Manager. Sein VorgĂ€nger Pat Gelsinger hatte das Projekt begonnen, Intel auch zum Auftragsfertiger fĂŒr andere Chipentwickler zu machen. Nach RĂŒckschlĂ€gen bei dem Plan musste Gelsinger jedoch im Dezember abtreten.
Intel stellte nun bei einem Event in San Jose den Chipkonzern Mediatek als Kunden der Auftragsfertigung fĂŒr einen neuen Produktionsprozess vor. Auch fĂŒr die nĂ€chsten Fertigungstechnologien gebe es Interessenten, hieĂ es. Intel sieht Innovationen bei der Konstruktion der Chips als einen potenziellen Trumpf im Wettbewerb mit etablierten Rivalen wie dem weltgröĂten Auftragsfertiger TSMC TW0002330008.
Nach dem Schock der Chip-EngpĂ€sse in der Corona-Pandemie beschlossen die USA unter dem damaligen PrĂ€sidenten Joe Biden und die EuropĂ€ische Union, mit dem Anreiz von Milliarden-Subventionen wieder mehr Halbleiter-Fertigung in den Westen zu holen. Intel profitierte davon mit hohen Zusagen sowohl in den USA als auch fĂŒr das inzwischen auf Eis gelegte Werk in Magdeburg.
Donald Trump hingegen kritisierte die Subventionen als Geldverschwendung und will die Anbieter mit Hilfe von Zöllen zwingen, mehr Chips in den USA zu fertigen. Lip-Bu Tan zeigte sich "sehr erfreut", dass die Trump-Regierung die Produktion in Amerika zu einer PrioritÀt erklÀrt habe.

