Jost, Werke

Jost Werke hÀlt Dividende trotz Verlusts stabil - Positiver Blick auf 2026

26.03.2026 - 08:49:43 | dpa.de

Der Nutzfahrzeug-Zulieferer Jost Werke DE000JST4000 ist 2025 wegen des Verkaufs des Ladekran-GeschÀfts von Hyva und anderer Belastungen in die roten Zahlen gerutscht.

Unter dem Strich entfiel auf die AktionĂ€re ein Verlust von 14,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 52,6 Millionen ein Jahr zuvor, wie das im SDax DE0009653386 gelistete Unternehmen am Donnerstag in Neu-Isenburg bei Frankfurt mitteilte. Die AktionĂ€re sollen dennoch eine stabile Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten. FĂŒr das neue Jahr rechnet Vorstandschef Joachim DĂŒrr trotz des Kriegs am Persischen Golf mit besseren GeschĂ€ften als im Vorjahr.

Der Umsatz von zuletzt gut 1,5 Milliarden Euro dĂŒrfte 2026 um einen einstelligen Prozentsatz steigen, teilte Jost weiter mit. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) soll um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, nachdem er 2025 bereits um 29 Prozent auf 145 Millionen Euro gestiegen war. Dabei setzt DĂŒrr auch auf den zuletzt ĂŒbernommenen Hydraulikspezialisten Hyva, dessen Ladekran-GeschĂ€ft er nach dem Kauf wieder abstieß.

Allerdings schrĂ€nkte DĂŒrr seine Jahresprognose mit Blick auf den Konflikt am Persischen Golf und die hohen Ölpreise ein: "Die Welt um uns herum zeigt, dass VolatilitĂ€t und Unsicherheit der neue Normalzustand geworden sind." Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Weltwirtschaft, die Lieferketten und auf Jost selbst seien derzeit nicht zu beziffern.

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