Putin, Ukraine

Putin: Ukraine hat 100 russische Schiffe beschÀdigt

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 08:25 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der russische PrÀsident Wladimir Putin hat SchÀden an etwa 100 Schiffen des Landes durch ukrainische Drohnenangriffen eingerÀumt.

Zugleich betonte der Kremlchef, dass die Ukraine nicht in der Lage sei, Russland mit ihren Attacken kritische SchĂ€den zuzufĂŒgen. "Ich denke, dass sie uns einen realen Schaden verursacht haben", sagte Putin am Dienstag in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Journalisten. "Es sind Menschen gestorben, Seeleute, darunter auch auslĂ€ndische", sagte er. Es seien auch BĂŒrger Aserbaidschans und der TĂŒrkei seien getötet worden.

Der Gesamtschaden der Attacken liege nach vorlĂ€ufigen Berechnungen bisher bei einem Prozent des russischen Bruttoinlandsprodukts, sagte Putin. "Das ist kein kritischer Schaden fĂŒr uns. Und sie können uns auch keinen kritischen Schaden zufĂŒgen", behauptete der PrĂ€sident. Die Ukraine hatte insbesondere im Schwarzen und dem benachbarten Asowschen Meer Öltanker und Getreidefrachter attackiert.

Putin: Raffinerien nun deutlich besser geschĂŒtzt

Kiew weitete zuletzt seine SchlĂ€ge mit weitreichenden Drohnen auf das russische Hinterland deutlich aus. Immer wieder gingen dabei auch Ölraffinerien und Logistikzentren in Flammen auf. Putin sagte, dass der Schutz fĂŒr die Raffinerien inzwischen deutlich verbessert worden sei. Unternehmen hatten beklagt, dass der russische Staat - anders als von Putin immer wieder versprochen - kein Garant fĂŒr die Sicherheit sei.

Die Ukraine will dem Land durch die wirtschaftlichen SchĂ€den die Finanzierung der Kriegsmaschinerie erschweren. Putin wiederholte nun Äußerungen aus einem Interview, wonach Kiew die "BĂŒchse der Pandora" geöffnet habe. Er drohte mit noch zerstörerischen LuftschlĂ€gen als bisher schon.

Vor allem hat das russische MilitĂ€r nun die Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine deutlich verschĂ€rft. Die FĂŒhrung in Kiew beklagt ebenfalls MilliardenschĂ€den und wirft dem Westen vor, nicht ausreichend Flugabwehrraketen zu liefern. Das Land wehrt sich inzwischen seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

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