Wetter verzögert Start von Amazons Internet-Satelliten
10.04.2025 - 06:09:17 | dpa.deEin neuer Termin fĂŒr den Start der TrĂ€gerrakete, die von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abheben und 27 Satelliten ins All bringen sollte, wurde zunĂ€chst nicht bekanntgegeben. Amazons System zur Internet-Versorgung aus dem Weltraum mit dem Namen Project Kuiper soll in den kommenden Jahren auf rund 3200 Satelliten ausgebaut werden.
DafĂŒr wird entsprechender Platz an Bord von TrĂ€gerraketen benötigt. Die KapazitĂ€ten bei Dutzenden Starts hat sich der weltgröĂte Online-HĂ€ndler bereits gesichert. Die ersten Satelliten fliegen mit einer Atlas-V-Rakete von United Launch Alliance (ULA). GemÀà der Betriebslizenz mĂŒssen bis Mitte kommenden Jahres 1600 Kuiper-Satelliten im All sein. Im Herbst 2023 hatte Amazon mit zwei Testsatelliten die FunktionsfĂ€higkeit des Systems getestet.
Tech-MilliardĂ€r Elon Musk ist mit den Starlink-Satelliten seiner Raumfahrtfirma SpaceX ein Vorreiter bei schnellem Internet aus dem All. Solche Dienste sind nicht nur fĂŒr Verbraucher und militĂ€rische Zwecke interessant, sondern zum Beispiel auch fĂŒr Airlines - und fĂŒr Telekommunikationsfirmen, die in entlegenen oder dĂŒnn besiedelten Gebieten keine teure Infrastruktur aufbauen wollen.
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