Siemens, SoftwaregeschÀft

Siemens verzeichnet starkes SoftwaregeschÀft - Prognose bestÀtigt

13.05.2026 - 07:05:14 | dpa.de

Der Technologiekonzern Siemens DE0007236101 hat im zweiten GeschÀftsquartal von einer hohen Nachfrage im Zusammenhang mit KI-Rechenzentren insbesondere in den USA sowie einem starken SoftwaregeschÀft profitiert.

Der starke Euro belastete dagegen Umsatz und Ergebnis. In den Monaten Januar bis MĂ€rz stieg der Auftragseingang um 11 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in MĂŒnchen mitteilte. Das war mehr als Analysten zuvor erwartet hatten. Die UmsĂ€tze stagnierten hingegen bei rund 19,8 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis - sprich wĂ€hrungs- und portfoliobereinigt - stiegen die Erlöse um sechs Prozent.

Das Ergebnis des industriellen GeschĂ€fts sank hingegen um acht Prozent auf knapp drei Milliarden Euro. Dabei konnte die Sparte Digital Industries, die das Automatisierungs- und das SoftwaregeschĂ€ft enthĂ€lt, deutlich zulegen. Dagegen sank etwa das Ergebnis bei Mobility wegen Belastungen durch US-Zölle. Smart Infrastructure hatte im vergangenen Jahr von einem Verkaufserlös profitiert, konnte sich aber ansonsten in den meisten GeschĂ€ften verbessern. Die Medizintechniktochter Siemens Healthineers DE000SHL1006 hatte bereits in der vergangenen Woche einen GewinnrĂŒckgang gemeldet. Unter dem Strich sank der Gewinn um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Analysten hatten sich bei Umsatz und operativem Ergebnis etwas mehr erhofft, wobei das vergleichbare Wachstum im Rahmen der Erwartungen lag.

Die Jahresprognose bekrĂ€ftigte Siemens. FĂŒr Digital Industries wurde der Konzern etwas optimistischer und hob die unteren Enden der Spannen fĂŒr Umsatzwachstum und Ergebnismarge an. Auch Smart Infrastructure dĂŒrfte ein etwas stĂ€rkeres vergleichbares Wachstum erreichen als gedacht. Bei Mobility senkte Siemens hingegen die Umsatzerwartung. Zudem kĂŒndigte der Konzern dank der positiven MittelzuflĂŒsse ein AktienrĂŒckkaufprogramm von sechs Milliarden Euro ĂŒber die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre an.

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