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New York: Weiterer Dow-Rekord - Broadcom belastet Tech-Stimmung

12.12.2025 - 16:41:05

Der US-Leitindex Dow Jones US2605661048 hat seinen Rekordlauf am Freitag fortgesetzt.

Der wohl bekannteste Aktienindex der Welt stieg kurz nach dem Handelsstart bis auf 48.886 Punkte. Zuletzt notierte er prozentual unverändert bei 48.704,27 Punkten.

Frischen Schwung hatte zur Wochenmitte die US-Notenbank mit ihrer Leitzinssenkung geliefert. "Zweitens hat die Notenbank angekündigt, mit dem Kauf von kurzlaufenden Anleihen zu beginnen, um Spannungen am US-Geldmarkt entgegenzuwirken. Die Aktienmärkte freuen sich über diesen Liquiditätsschub", hieß es von der Commerzbank.

Anders als der vor allem mit Unternehmen als traditionelleren Branchen bestückte Dow Jones litten der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> und der Techwerte-Index Nasdaq 100 US6311011026 unter gewissen Bedenken von Anlegern mit Blick auf das eigentliche Boomthema Künstliche Intelligenz.

Der S&P 500 sank zum Wochenschluss um rund ein halbes Prozent auf 6.864,06 Punkte und der Nasdaq 100 fiel um 1,2 Prozent auf 25.387,38 Punkte.

Einen Tag nach der Enttäuschung über den Softwarekonzern Oracle US68389X1054 sorgte der Chipzulieferer Broadcom US11135F1012 für teils lange Gesichter. Denn der Apple US0378331005- und Google US02079K1079-Chipzulieferer schnitt im Schlussquartal sowie mit seinem allgemeinen Geschäftsausblick für das laufende Quartal zwar besser als erwartet ab, doch kamen Äußerungen zum KI-bezogenen Auftragsbestand schlecht an.

Für die Broadcom-Aktie ging es um gut zehn Prozent nach unten. Allerdings hatten sie erst jüngst ein Rekordhoch erklommen; und für 2025 summieren sich die Kursgewinne immer noch auf 47 Prozent. Die Oracle-Papiere weiteten am Freitag ihre Verluste vom Vortag aus und büßte 2,6 Prozent ein.

Besser sah es für den kanadischen Sportartikelhersteller Lululemon US5500211090 aus, der mit seinem Quartalsbericht und einer Anhebung der Jahresprognose überzeugte. Goldman-Sachs-Analystin Brooke Roach schrieb, dass Lululemon die Erwartungen am Markt vor allem wegen der sehr starken Geschäftsentwicklung in der Volksrepublik China übertroffen habe. Der Aktienkurs legte um gut zehn Prozent zu. Das ist langfristig eher ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin könnte damit eine Erholung einsetzen, sollten Anleger Vertrauen fassen und weiter zugreifen.

@ dpa.de

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