Mercedes-AutohĂ€usern, SĂŒdwesten

Wie es mit den Mercedes-AutohĂ€usern im SĂŒdwesten weitergeht

14.05.2026 - 06:03:36 | dpa.de

Der Verkaufsprozess fĂŒr die konzerneigenen AutohĂ€user von Mercedes-Benz DE0007100000 schreitet voran - auch im SĂŒdwesten.

Der Prozess der Neuausrichtung verlaufe planmĂ€ĂŸig und befinde sich je nach Region in unterschiedlichen Stadien, teilte ein Sprecher des Stuttgarter Autobauers auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Der Standort SchwĂ€bisch GmĂŒnd sei in Vorbereitung und werde demnach voraussichtlich noch dieses Jahr in die aktive Marktphase gehen. Dies bedeute, dass Mercedes den Standort von diesem Zeitpunkt an potenziellen Erwerbern offiziell anbieten und in konkrete GesprĂ€che mit Interessenten eintreten werde.

In Planung seien die VerĂ€ußerungen fĂŒr die grĂ¶ĂŸeren VerbĂŒnde in Stuttgart sowie Mannheim/Heidelberg/Landau. Hier wird dem Sprecher zufolge die detaillierte Zeitplanung noch erarbeitet. Der Verkauf des Standorts Neu-Ulm sei bereits erfolgreich abgeschlossen. FĂŒr die Niederlassung Reutlingen seien im ersten Quartal dieses Jahres vertragliche Vereinbarungen mit einem KĂ€ufer unterzeichnet worden. Der vollstĂ€ndige BetriebsĂŒbergang sei fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte 2026 vorgesehen.

Die genannten Niederlassungen umfassten insgesamt zwölf Standorte, in denen aktuell rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschÀftigt seien.

Mercedes hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass die konzerneigene Niederlassung Berlin-Brandenburg mit sieben AutohĂ€usern von dem im Vereinigten Königreich sitzenden HĂ€ndler Global Auto Holdings (GAHL) ĂŒbernommen werde. Darunter befinde sich mit dem Autohaus am Salzufer auch der Firmenangaben zufolge weltweit grĂ¶ĂŸte Betrieb von Mercedes-Benz.

VerkaufsplÀne schon lÀnger bekannt

Dass Mercedes seine AutohĂ€user verkaufen will, ist schon seit mehr als zwei Jahren bekannt. Betroffen waren nach damaligen Angaben von Mercedes-Benz etwa 8.000 Menschen in Deutschland, die in rund 80 Betrieben beschĂ€ftigt waren. Nach Protesten der BeschĂ€ftigten verkĂŒndete Mercedes im Sommer 2024 eine Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat auf wesentliche Eckpunkte fĂŒr mögliche BetriebsĂŒbergĂ€nge zu potenziellen Erwerbern.

Damals wurde sich laut einem Mercedes-Sprecher unter anderem darauf verstĂ€ndigt, dass die BeschĂ€ftigungssicherung bei Mercedes-Benz, die damals betriebsbedingte KĂŒndigungen bis Ende 2029 ausschloss, bei den möglichen KĂ€ufern fortgesetzt werden soll. Auch die Tarifbindung der Erwerber sollte sichergestellt werden. Ein weiterer Kernpunkt der Einigung war eine Einmalzahlung an die BeschĂ€ftigten, hieß es damals.

Im vergangenen Jahr hatte Mercedes bereits Niederlassungen in Koblenz, Mainz, Dortmund und LĂŒbeck verĂ€ußert, wie der Dax DE0008469008-Konzern mitteilte. Anfang dieses Jahres seien neben Reutlingen auch VertrĂ€ge zum Verkauf der Niederlassungen in Aachen, Kassel, WĂŒrzburg, Wuppertal und Hannover unterzeichnet worden.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | boerse | 69329713 |