Ergebnisse, Produktion/Absatz

Ströer hÀlt nach enttÀuschendem Quartal an Ausblick fest - Aktie fÀllt

13.08.2025 - 09:35:24

Der Werbevermarkter Ströer DE0007493991 steht trotz eines schwĂ€cher als erwartet ausgefallenen zweiten Quartals weiter zu den Zielen fĂŒr das laufende Jahr.

"Insgesamt sind wir zuversichtlich und bestĂ€tigen grundsĂ€tzlich unsere Prognose fĂŒr das Gesamtjahr", teilte das im MDax DE0008467416 gelistete Unternehmen am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen fĂŒr das zweite Quartal in Köln mit. Weil das SommergeschĂ€ft entgegen den ursprĂŒnglichen Erwartungen verhalten ausgefallen sei, liege beim Erreichen des Ziels jetzt ein etwas stĂ€rkeres Gewicht auf der GeschĂ€ftsentwicklung im vierten Quartal. Der Aktienkurs fiel daraufhin.

Das Papier verlor nach Handelsbeginn gut fĂŒnf Prozent auf ein Tief seit Ende 2023. Das zweite Quartal sei auf ganzer Linie schwĂ€cher gewesen, schrieb Annick Maas vom Analysehaus Bernstein. Das maue Wachstum der klassischen Außenwerbung sei angesichts der starken Vorjahreswerte rund um die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland ein wenig erwartet worden. Immerhin sollten sich die GeschĂ€fte im Onlinehandel und mit Datendiensten laut dem Management besser entwickeln als im ersten Halbjahr.

In den drei Monaten bis Ende Juni ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ĂŒberraschend um etwas mehr als ein Prozent auf knapp 505 Millionen Euro zurĂŒck. Von Bloomberg befragte Experten hatten hingegen mit einem leichten Anstieg gerechnet. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) enttĂ€uschte mit einem RĂŒckgang um fast vier Prozent auf 148,9 Millionen Euro ebenfalls. Unter dem Strich sank der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn um knapp 14 Prozent auf 28,3 Millionen Euro.

Im dritten Quartal dĂŒrften sich die KerngeschĂ€fte rund um die klassische Außenwerbung weitgehend wie im zweiten Quartal entwickeln, hieß es vom Unternehmen in einer PrĂ€sentation. Die digitale Außenwerbung wie etwa ĂŒber Monitore an Bahnhöfen dĂŒrfte weiter die Wachstumsimpulse liefern.

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