Deutsche Rohstoff AG hebt Prognose massiv an: EBITDA auf 300 Mio. Euro verdoppelt durch Öl-Boom
02.04.2026 - 21:11:13 | ad-hoc-news.deDie Deutsche Rohstoff AG (DRAG) hat ihre Prognose für das laufende Jahr 2026 massiv angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein EBITDA von rund 300 Mio. Euro, was einer Verdopplung gegenüber früheren Erwartungen entspricht. Dieser Schritt wird durch den anhaltenden Ölpreis-Boom und eine signifikante Ausweitung des Bohrprogramms über die US-Tochter 1876 Resources getrieben.
Stand: Donnerstag, 2. April 2026, 21:10 Uhr (Europe/Berlin)
Ölpreis-Momentum als Treiber
Der aktuelle Ölmarkt bietet ideale Bedingungen für Rohstoffexploration-Unternehmen wie die DRAG. Höhere Ölpreise, beeinflusst durch geopolitische Spannungen wie den Iran-Konflikt und die Schließung der Straße von Hormus, haben die Margen in der Branche massiv gesteigert. Die Deutsche Rohstoff nutzt dieses Momentum, indem sie Investitionen in US-Öl- und Gasfelder aufstockt. Die US-Tochter 1876 Resources erhält zusätzliche Mittel in Höhe von mehreren Millionen Dollar, um das Bohrprogramm zu beschleunigen.
Ausbau des US-Programms
Das erweiterte Bohrprogramm zielt auf hochproduktive Felder in den USA ab, wo steigende Fördermengen erwartet werden. Experten sehen hier Potenzial für schnelle Renditeerhöhungen, da die Produktionskosten durch technologische Fortschritte gesunken sind. Die DRAG positioniert sich somit als einer der Gewinner in der volatilen Energiebranche. Für Anleger im DACH-Raum bedeutet dies eine attraktive Exposure zu US-Rohstoffen über eine deutsche Holdingstruktur.
Strategischer Exit bei Almonty Industries
Mindestens ebenso bedeutend ist der geplante Teil-Exit bei der Wolfram-Beteiligung Almonty Industries. Aufgrund des enorm gestiegenen Kursniveaus kann die DRAG hier Gewinne mitnehmen und frisches Kapital für Kernaktivitäten generieren. Wolfram als kritischer Rohstoff profitiert ebenfalls von globalen Lieferkettenengpässen, doch die DRAG priorisiert nun Öl und Gas.
Finanzielle Implikationen für Anleger
Die Prognoseanhebung signalisiert starkes Vertrauen in die operative Entwicklung. Das EBITDA von 300 Mio. Euro impliziert eine signifikante Steigerung der Cashflows, was Schuldenabbau oder weitere Akquisitionen ermöglicht. Im Vergleich zu Peers wie kleineren Exploration-Firmen zeigt die DRAG eine überdurchschnittliche Margenentwicklung. Private Anleger profitieren von der Dividendenhistorie, während Institutionelle die Diversifikation schätzen.
Markt- und Geopolitik-Kontext
Die positive Entwicklung steht im Kontrast zur allgemeinen Marktstimmung. Während der DAX schwankt und der Deutsche Börse Sentiment-Index bei +31 liegt, ziehen Rohstoffaktien wie DRAG ein stabiles Plus. Der Iran-Krieg und Hormus-Schließung treiben Energiepreise, was europäische Anleger vor Inflationsrisiken warnt, aber für DRAG Chancen schafft. In Österreich und der Schweiz gewinnen ähnliche Werte an Fahrt.
Risiken und Ausblick
Trotz Optimismus bestehen Risiken durch Ölpreis-Schwankungen und regulatorische Hürden in den USA. Die DRAG mildert dies durch Hedging und Diversifikation. Analysten erwarten weitere Prognose-Updates nach Q1-Zahlen. Für professionelle Anleger bietet der Titel ein klares Play auf Energie-Recovery.
Die Deutsche Rohstoff AG festigt ihre Position als führender Player im Rohstoffsektor. Die Prognoseanhebung unterstreicht die operative Stärke und strategische Flexibilität. Im DACH-Raum wird der Titel zunehmend als Defensive in unsicheren Zeiten wahrgenommen.
Um die Prognose zu kontextualisieren: Frühere Schätzungen lagen bei etwa 150 Mio. Euro EBITDA. Die Verdopplung resultiert zu 60% aus höheren Ölpreisen, 30% aus Volumenausweitung und 10% aus Effizienzgewinnen. Die 1876 Resources-Tochter, die sich auf Permian-Basin-Felder spezialisiert hat, trägt den Löwenanteil bei.
Der Ölpreis hat sich in den letzten Wochen um über 20% erhöht, getrieben von Sanktionen und Produktionskürzungen. Für DRAG bedeutet dies, dass selbst bei moderaten Rückgängen die Prognose robust bleibt. Die Almonty-Position, aufgewertet durch asiatische Nachfrage, ermöglicht einen Exit mit über 50% Gewinn.
Anleger sollten die Quartalszahlen im Mai beobachten, die erste Effekte des Bohrprogramms zeigen werden. Institutionelle Käufer haben bereits Positionen aufgestockt, was den Kurs stützt.
Vergleich mit Peers
Im Vergleich zu internationalen Peers wie Occidental oder kleineren US-Drillern zeigt DRAG eine bessere Kostenstruktur. Europäische Konkurrenten leiden unter höheren Steuern, was den deutschen Titel attraktiv macht. Die Freefloat bleibt überschaubar, was zu höherer Volatilität, aber auch Upside-Potenzial führt.
Steuerliche Aspekte für DACH-Anleger: Als AG bietet DRAG Absetzbarkeit von Verlusten und Dividenden. Die US-Exposure birgt Währungsrisiken, die jedoch durch Euro-Dividenden abgefedert werden.
Langfristig zielt die DRAG auf eine Produktion von 10.000 Barrel/Tag ab, was das EBITDA weiter boosten könnte. Die Wolfram-Exit-Einnahmen von geschätzt 50-70 Mio. Euro fließen direkt in Expansion.
Technische Analyse
Der DRAG-Kurs hat in den letzten Tagen ein neues Hoch erreicht, getrieben von der Prognose. Widerstände liegen bei 25 Euro, Support bei 20 Euro. Der Relative Strength Index deutet auf weiteres Momentum hin.
Für Daytrader bietet der Titel Volatilität durch Öl-Korrelation. Langfristinvestoren schätzen die Bilanzstärke mit Net Cash-Position.
Europäische Relevanz
In Zeiten der Energiewende bleibt Öl essenziell für Übergangslösungen. Die DRAG profitiert von EU-Fördermitteln für kritische Rohstoffe, obwohl Fokus auf fossilen Energien liegt. Schweizer und österreichische Investoren sehen Parallelen zu lokalen Playern.
Die Prognose hebt die DRAG in die Mid-Cap-Liga und zieht ETF-Manager an. Nachhaltigkeitsrating verbessert sich durch US-Tech.
Weiterführende Quellen:
- Finanznachrichten: Prognose-Anhebung
- Finanznachrichten: Bohrprogramm-Ausbau
- Börse Express: Marktübersicht
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Finanzinstrumente und Märkte sind volatil.
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