Deutschland beschleunigt Anerkennung auslÀndischer Berufe
26.01.2026 - 17:23:12Niedersachsen stärkt seine Beratung für ausländische Fachkräfte. Das Land setzt damit ein bundesweites Signal im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Ziel ist es, bürokratische Hürden schneller abzubauen und qualifizierte Zuwanderer effizienter in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Das Gesetz: Neue Wege für Fachkräfte
Die Grundlage bildet das reformierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Seit November 2023 gelten flexiblere Regeln. Ein zentrales Instrument ist die Anerkennungspartnerschaft. Sie erlaubt Fachkräften die Einreise und Jobaufnahme, noch während ihr Abschluss anerkannt wird.
- Beschleunigtes Verfahren: Arbeitgeber können mit den Behörden kooperieren, um Antragszeiten massiv zu verkürzen.
- Ziel: Lange Wartezeiten gehören der Vergangenheit an.
Der Turbo: Digitale Prozesse
Die Digitalisierung soll die Verfahren beschleunigen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) baut ihre Online-Services stetig aus. Interessenten können schon im Ausland Profile anlegen und ihre Qualifikationen digital hinterlegen.
Die Plattform “Anerkennung in Deutschland” bietet detaillierte Anleitungen und einen “Anerkennungs-Finder”. So finden Antragsteller schneller die zuständige Stelle. Diese Tools machen die Prozesse transparenter und zugänglicher.
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Die Praxis: Länder machen es möglich
Während der Bund den Rahmen setzt, liegt die Umsetzung bei den Ländern. Die Entscheidung Niedersachsens, seine Landesstelle für Berufsanerkennung fortzuführen, ist typisch für diesen Trend. Solche regionalen Angebote passen die Gesetze an lokale Arbeitsmärkte an.
Sie sind die Schnittstelle zwischen Fachkraft, Unternehmen und Behörde. Können sie die Integration entscheidend voranbringen?
Im Fokus: Druck in der Gesundheitsbranche
Der Fachkräftemangel erhöht den Handlungsdruck, besonders im Gesundheitswesen. Ein Gesetzentwurf zur beschleunigten Anerkennung in Heilberufen wurde Ende 2025 erstmals im Bundestag beraten.
Seit Anfang 2026 gilt zudem eine neue Pflicht für Arbeitgeber: Sie müssen angeworbene Fachkräfte aus Drittstaaten über kostenlose Beratungsangebote informieren – etwa vom Netzwerk “Faire Integration”.
Die Zukunft: Beratung wird zur Daueraufgabe
Der Weg zur Vereinfachung wird weiterverfolgt. Ein wichtiger Schritt: Ab 2029 soll die bisher projektbasierte Anerkennungsberatung zur Regelleistung der Bundesagentur für Arbeit werden. Das zeigt langfristiges Commitment.
Die Kombination aus flexiblem Recht, digitalen Prozessen und flächendeckender Beratung gilt als Schlüssel zum Erfolg. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist sie überlebenswichtig.
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