Pistorius schickt Kampfjets fĂŒr Nato-SchutzflĂŒge nach Polen
15.10.2025 - 13:59:30 | dpa.deDas kĂŒndigte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Rande eines Nato-Verteidigungsministertreffens in BrĂŒssel an.
Zu dem neuen Engagement in Polen erklĂ€rte der SPD-Politiker: "Wir werden mit PatrouillenflĂŒgen zum Schutz der Ostflanke beitragen." Damit werde man "noch aktiver und noch prĂ€senter und sichtbarer an der Ostgrenze des BĂŒndnisses".
Zu den Milliardeninvestitionen in Drohnen sagte er, diese sollten in den kommenden Jahren erfolgen. Es gehe um alle Arten von Drohnen, also auch um Angriffsdrohnen. Das aggressive Verhalten von Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin zeige, dass man bei der StĂ€rkung der Verteidigungsbereitschaft nicht einen Moment nachlassen dĂŒrfe.
Nato-Einsatz soll Abschreckung stÀrken
Das zusĂ€tzliche deutsche Engagement fĂŒr den Schutz der Ostflanke soll den Angaben zufolge im Rahmen des Nato-Einsatzes "Eastern Sentry" (deutsch etwa: WĂ€chter des Ostens) erfolgen. Er wurde im September in Reaktion auf mutmaĂlich vorsĂ€tzliche Luftraumverletzungen durch russische Kamikaze-Drohnen in Polen gestartet. Ăber die Initiative werden vor allem zusĂ€tzliche Ăberwachungs- und FlugabwehrkapazitĂ€ten mobilisiert.
Deutschland stellt bislang beispielsweise vier Kampfjets vom Typ Eurofighter, die sich vom Fliegerhorst in Rostock-Laage aus an bewaffneten SchutzflĂŒgen ĂŒber Polen beteiligen können. Der neue Einsatz in Polen soll im Dezember beginnen und mindestens bis MĂ€rz kommenden Jahres dauern. Neben Deutschland sind unter anderem auch Frankreich, GroĂbritannien, Tschechien und DĂ€nemark an "Eastern Sentry" beteiligt.
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