Deutz: EBIT springt 46 Prozent auf 37,3 Millionen
14.05.2026 - 04:47:46 | boerse-global.deDeutz notiert heute erstmals ohne Dividendenanspruch. Wer die Aktie bis gestern gehalten hat, erhält am 19. Mai 0,18 Euro je Aktie. Dahinter steckt mehr als ein Stichtag — die Hauptversammlung vom Mittwoch hat die operative Neuausrichtung des Motorenherstellers formal besiegelt.
Neue Struktur, neue Kapitalspielräume
Die HV stimmte über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit drei Töchtern ab: SOBEK Group, Deutz Power Systems und DEUTZ Defense Systems. Diese Gesellschaften bilden das Fundament für fünf eigenständige Bereiche — Services, Engines, NewTech, Energy sowie Defense & Other — die Deutz zu Jahresbeginn eingeführt hat. Außerdem beschloss die HV zwei neue genehmigte Kapitalien. Die Ermächtigungen geben dem Vorstand Spielraum für künftige Akquisitionen.
Q1 mit klarem Aufwärtstrend
Die Hauptversammlung fand vor dem Hintergrund starker Quartalszahlen statt. Neuaufträge stiegen um 41 Prozent auf 771 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 8,4 Prozent auf 530 Millionen Euro.
Das bereinigte EBIT legte um 46 Prozent auf 37,3 Millionen Euro zu. Die Marge kletterte damit von 5,2 auf 7,0 Prozent. Das Effizienzprogramm „Future Fit" wirkt, und das Motorengeschäft kehrt in die Gewinnzone zurück.
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Rüstung als Wachstumstreiber
Besonders auffällig: der Aufbau des Defense-Segments. Im Werk Ulm stellt Deutz Kapazitäten für ARX Robotics bereit, um die Bodendrohne „Gereon" zu skalieren. Mit TYTAN Technologies entwickelt Deutz Antriebssysteme für Abfangdrohnen — inklusive modularer Energiesysteme für Launcher-Anwendungen. An TYTAN hält Deutz inzwischen eine finanzielle Beteiligung.
Das Segment erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 22,1 Millionen Euro, ein Plus von knapp 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge lag bei 13,1 Prozent — deutlich über dem Konzernschnitt. Langfristig soll Defense zehn Prozent des angestrebten Konzernumsatzes von vier Milliarden Euro ausmachen.
Prognose bleibt stabil
Für 2026 peilt Deutz einen Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro an. Die bereinigte EBIT-Marge soll zwischen 6,5 und 8,0 Prozent liegen. Der Free Cashflow soll im hohen zweistelligen Millionenbereich bleiben.
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Die Aktie hat im Zwölfmonatszeitraum rund 51 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von gut 24 Prozent. Den nächsten Datenpunkt liefert der Halbjahresbericht im August 2026.
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