Mehr EinsĂ€tze fĂŒr ADAC-Pannenhelfer
12.03.2024 - 06:23:15Die Zahl der EinsĂ€tze stieg von 3,4 Millionen auf ĂŒber 3,5 Millionen, wie der ADAC am Dienstag in MĂŒnchen mitteilte. Ein Grund fĂŒr den Anstieg sei das insgesamt gestiegene Verkehrsaufkommen.
HĂ€ufigste Pannenursache war laut ADAC eine defekte Batterie: Das verursachte 44 Prozent der HilfseinsĂ€tze. Motorprobleme rangierten mit 23 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Defekten an Generator, Anlasser, Bordnetz und Beleuchtung. "Rekordtag" war der 4. Dezember mit ĂŒber 18 000 EinsĂ€tzen. Die pannenstĂ€rksten Monate waren Dezember und August.
Mit dem Hochlauf der ElektromobilitĂ€t steigt auch die Pannenzahl der E-Autos deutlich an: Im vergangenen Jahr musste der ADAC 30 000 Mal zu stehen gebliebenen Batterieautos ausrĂŒcken - ein Plus von 50 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Auch hier war die Starterbatterie Pannenursache Nummer 1. Hybridautos blieben rund 44 000 Mal liegen.
Die im Juni 2022 gestartete Fahrrad-Pannenhilfe konnte im vergangenen Jahr auch 15 700 FahrrÀder wieder flott machen. HÀufigste Pannenursache beim Fahrrad war ein Reifenschaden mit 69 Prozent, mit weitem Abstand gefolgt von Problemen mit der Kette.
Inzwischen werde jede sechste Panne per App oder online gemeldet. Dank der Ortungsfunktion werde das Fahrzeug automatisch lokalisiert und die Hilfe beschleunigt, teilte der ADAC mit. Zur ADAC-Pannenhilfe gehören 1700 "Gelbe Engel" der vereinseigenen StraĂenwacht sowie 675 Partnerfirmen mit 5000 Fahrzeugen. Sie ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 2020 4000 sowie ĂŒber die App zu erreichen. FĂŒr die 21,8 Millionen Vereinsmitglieder ist die Hilfe mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

