Vogelgrippe breitet sich rasch aus: Agrarminister beraten
23.10.2025 - 17:36:22 | dpa.deBundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) habe ein Treffen mit seinen Amtskollegen einberufen, teilte seine Behörde mit. Ziel sei ein abgestimmtes, gemeinsames Vorgehen. "Bund und LÀnder ziehen dabei an einem Strang und arbeiten eng und entschlossen zusammen, um die Situation unter Kontrolle zu halten", hieà es.
Die Ausbreitung der Vogelgrippe unter Kranichen hat nach EinschĂ€tzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) ein in Deutschland bislang nicht gekanntes AusmaĂ angenommen. Eine HĂ€ufung verendeter Tiere, so wie in diesem Herbst, sei bislang noch nicht beobachtet worden, sagte eine Sprecherin des fĂŒr Tierseuchen zustĂ€ndigen Bundesinstituts. Auch zahlreiche GeflĂŒgelbetriebe in mehreren BundeslĂ€ndern sind betroffen.
Das FLI als Bundesforschungsinstitut fĂŒr Tiergesundheit habe die RisikoeinschĂ€tzung inzwischen auf "hoch" angehoben, so das Bundesagrarministerium. Daher sei ein koordiniertes Vorgehen von Bund und LĂ€ndern nötig.
Die aktuelle Situation zeige auĂerdem, wie wichtig die konsequente Einhaltung strenger BiosicherheitsmaĂnahmen in den Betrieben sei. Tierhalterinnen und Tierhalter seien aufgefordert, ihre BestĂ€nde bestmöglich zu schĂŒtzen. FĂŒr Tiere, die wegen der GeflĂŒgelpest getötet werden mĂŒssen, gebe es EntschĂ€digungsregelungen. Der Höchstbetrag liege derzeit bei 50 Euro pro Tier. Auch mit Blick auf den Handel mit GeflĂŒgelprodukten solle die Ausbreitung der GeflĂŒgelpest so weit wie möglich eingedĂ€mmt werden, um HandelsbeschrĂ€nkungen zu vermeiden.
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