Baltenstaaten werfen Russland Desinformationskampagne vor
10.04.2026 - 18:27:34 | dpa.deIn einer gemeinsamen ErklĂ€rung wiesen die AuĂenminister der drei baltischen EU- und Nato-Staaten die "andauernde russische Desinformationskampagne gegen unsere LĂ€nder" als "völlig haltlos" zurĂŒck.
Die Anschuldigungen seien bereits Ende MĂ€rz gegenĂŒber den GeschĂ€ftstrĂ€gern der russischen Vertretungen in Tallinn, Riga und Vilnius unmissverstĂ€ndlich widerlegt worden. Dennoch setze Russland ungeachtet dieser Reaktion seine LĂŒgen fort, hieĂ es in der Mitteilung der drei LĂ€nder. Betont wurde darin zugleich auch, dass die Ukraine das Recht habe, sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen.
Russland ĂŒberzieht das Nachbarland Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem verheerenden Krieg. Teil der ukrainischen Gegenwehr sind Luftangriffe auf Industrie- und MilitĂ€reinrichtungen im russischen Hinterland. Zuletzt hatte die Ukraine wiederholt Ziele im Nordwesten Russlands nahe der Grenze zu Estland angegriffen.
Bei den Angriffen sind mehrere fehlgeleitete ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten eingedrungen und teils abgestĂŒrzt. Verletzte oder gröĂere SchĂ€den gab es dabei nicht. Russland hatte daraufhin seine unbelegten Behauptungen erhoben. "Statt seine bösartige Desinformationskampagne fortzusetzen, muss Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine beenden", schrieben die baltischen AuĂenminister weiter.
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