Dax, Plus

Dax startet leicht im Plus - AufwÀrtstrend bleibt intakt

27.05.2025 - 09:33:51

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunÀchst leichte Kursgewinne verzeichnet.

Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 24.080 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenĂŒber dem Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und die Deutsche Börse, am Ende Eon, RWE und Heidelberg Materials. "Der Dax tendiert weiter seitwĂ€rts und konsolidiert in einer engen Handelsspanne um die 24.000er-Marke", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

"Mangels neuer Impulse - bedingt durch den gestrigen US-Feiertag - können Anleger derzeit keine weiteren Erkenntnisse zum deutschen Aktienmarkt gewinnen." Der AufwĂ€rtstrend aber bleibe intakt, eine Fortsetzung der Rally in Richtung des Allzeithochs oberhalb von 24.000 Punkten sei aus technischer Sicht das wahrscheinlichere Szenario. "Eine plötzliche Eskalation in den US-Zollstreitigkeiten könnte jedoch jederzeit fĂŒr erhöhte VolatilitĂ€t und einen erneuten RĂŒcksetzer sorgen." "Die wiederholten Androhungen von Zöllen gegen die EuropĂ€ische Union und andere LĂ€nder haben nicht nur den US-Dollar unter Druck gesetzt, sondern zeitgleich den Bitcoin-Kurs beflĂŒgelt", so Stanzl. "So stieg der Euro trotz der angedrohten 50 Prozent Importzoll auf europĂ€ische Waren gegenĂŒber dem Greenback. Dieses PhĂ€nomen spiegelt eine verstĂ€rkte Flucht in vermeintlich sichere HĂ€fen wider - aktuell vor allem weg vom Dollar." Die von PrĂ€sident Trump im Gegenzug vorgeschlagenen Steuersenkungen wĂŒrden das US-Haushaltsdefizit weiter ausweiten und könnten die BonitĂ€tseinstufungen durch Ratingagenturen negativ beeinflussen, sagte der Marktexperte. "In der Folge verlagern Investoren Kapital in die Eurozone, andere traditionelle WĂ€hrungen und auch in KryptowĂ€hrungen: Der Bitcoin-Preis hĂ€lt sich ĂŒber 108.000 US-Dollar." Ironischerweise sorgten die Zollandrohungen damit fĂŒr das genaue Gegenteil der beabsichtigten Wirkung: Anleger flĂŒchteten geradewegs aus dem Dollar. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmorgen etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1368 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8797 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,70 US-Dollar; das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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