Klimakonferenz-Leitung will bei strittigen Themen nachlegen
22.11.2025 - 19:11:04 | dpa.de"Wir wissen, dass einige von Ihnen gröĂere Ambitionen hatten fĂŒr einige der vorliegenden Fragen", rĂ€umte Konferenz-PrĂ€sident AndrĂ© CorrĂȘa do Lago ein.
Lula hatte nach konkreten PlÀnen gerufen
Er werde zwei FahrplĂ€ne entwickeln, kĂŒndigte CorrĂȘa do Lago an: Einen, um die Entwaldung zu stoppen und umzukehren, einen weiteren fĂŒr die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Er erinnerte daran, dass Brasiliens PrĂ€sident Luiz InĂĄcio Lula da Silva zum Konferenzbeginn solche PlĂ€ne fĂŒr nötig erklĂ€rt hatte.
Doch beim Treffen der etwa 200 Staaten gab es zu diesen Themen keine Einigkeit. Statt zu vereinbaren, dass nun ein verbindlicher Plan fĂŒr die Abkehr von Ăl, Kohle und Gas erarbeitet werden soll, konnten sich die LĂ€nder nur auf eine freiwillige Initiative verstĂ€ndigen. Diese soll die Klimaschutz-Anstrengungen der Staaten beschleunigen.
Applaus fĂŒr CorrĂȘa do Lagos AnkĂŒndigungen
Auch einen konkreten "Waldaktionsplan", um die Zerstörung von Wald einzudĂ€mmen, beschloss die Konferenz nicht. Es wird lediglich an einen frĂŒheren Beschluss erinnert, die Entwaldung bis 2030 zu stoppen.
Eine solche Initiative kann die Konferenzleitung eigenstĂ€ndig ergreifen, sie hat nach Angaben von Beobachtern aber nicht die gleiche Verbindlichkeit wie BeschlĂŒsse, die Klimakonferenzen als Ganzes getroffen haben. Dennoch wurden seine AnkĂŒndigungen mit Applaus begrĂŒĂt.
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