Commerzbank: Keine Grundlage fĂŒr GesprĂ€che mit Unicredit
16.03.2026 - 12:48:42 | dpa.de"Das angekĂŒndigte Ăbernahmeangebot ist nicht mit der Commerzbank abgestimmt", teilte der Frankfurter Dax DE0008469008-Konzern mit. "DarĂŒber hinaus beinhaltet die Kommunikation der Unicredit keine weiteren Informationen bezĂŒglich der Eckpfeiler einer wertstiftenden Transaktion. Das wĂ€re die notwendige Grundlage fĂŒr etwaige GesprĂ€che."
Die italienische Unicredit, die mit einem direkten Anteil von 26 Prozent bereits gröĂter AktionĂ€r der Commerzbank ist, hatte zuvor ein freiwilliges Tauschangebot fĂŒr sĂ€mtliche Aktien des Dax-Konzerns angekĂŒndigt. Zugleich teilte die MailĂ€nder GroĂbank mit, sie erwarte, eine Beteiligung von mehr als 30 Prozent an der Commerzbank zu erreichen, "ohne die Kontrolle zu erlangen". Offiziell vorlegen will die Unicredit ihr Angebot im Mai.
Commerzbank-Chefin: Faktisch keine PrĂ€mie fĂŒr unsere AktionĂ€re
Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp erklĂ€rte: "Das in der Bekanntmachung erwartete UmtauschverhĂ€ltnis enthĂ€lt faktisch keine PrĂ€mie fĂŒr unsere AktionĂ€re." Sie bekrĂ€ftigte: "Unsere oberste PrioritĂ€t ist es, nachhaltigen Wert fĂŒr unsere AktionĂ€re und alle Stakeholder der Commerzbank zu schaffen. Wir sind ĂŒberzeugt von der StĂ€rke und dem Potenzial unserer Strategie, die auf EigenstĂ€ndigkeit und profitables Wachstum setzt."
Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank erklĂ€rten zugleich ihre Bereitschaft, das angekĂŒndigte freiwillige Ăbernahmeangebot nach dessen Veröffentlichung "sorgfĂ€ltig und im besten Interesse der Gesellschaft, ihrer AktionĂ€re, Mitarbeitenden und Kunden" zu prĂŒfen.
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