Medien: Iranisches Schiff im Fokus der Polizei in DĂ€nemark
05.03.2026 - 18:34:58 | dpa.deDie Herkunft des Schiffes "Nora" bestĂ€tigten die Ermittler dem Fernsehsender TV2. Zu den GrĂŒnden fĂŒr die geplante Durchsuchung Ă€uĂerten sie sich zunĂ€chst nicht.
Das Schiff hat der nationalen Einheit fĂŒr besondere KriminalitĂ€t zufolge Kurs auf den Hafen der dĂ€nischen Stadt Aarhus. Dort solle es durchsucht werden, teilte die Polizei auf ihrer Webseite mit. Dem Schiffsverkehrs-Portal "Vesselfinder" zufolge ist das Containerschiff 227 Meter lang und lag zuletzt im Hafen von Sankt Petersburg in Russland.
Der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge hatte die dÀnische Seefahrtbehörde das Schiff im Februar festgehalten - seitdem lag es im nördlichen Teil des Kattegats vor Anker. Das Schiff sei demnach unter der Flagge der Komoren gefahren, obwohl es als iranisches Schiff registriert gewesen sei.
Medien: Verbindungen zur iranischen FĂŒhrungselite
Dem US-Finanzministerium zufolge unterliege das Schiff internationalen Sanktionen und stehe in Verbindung mit der Reederei Reel Shipping LLC, berichtete Ritzau weiter. Diese wiederum werde von Mohammad Hossein Shamkhani kontrolliert, dessen Vater ein enger Berater des obersten iranischen FĂŒhrers Ajatollah Ali Chamenei war. Sowohl Shamkhanis Vater als auch Chamenei wurden bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar getötet.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

