Dassault Aviation, FR0000121725

Die Dassault-Aviation-Aktie behauptet sich mit solider ProfitabilitÀt und starkem Auftragsbestand

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 18:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Dassault-Aviation-Aktie profitiert von einem hohen Auftragsbestand bei Kampfjets und GeschĂ€ftsreiseflugzeugen, soliden Margen und der Rolle als wichtiger Airbus-Zulieferer. FĂŒr Anleger rĂŒcken damit Ertragskraft, Cashflow und Pipeline im VerteidigungsgeschĂ€ft in den Fokus.

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Dassault Aviation SA (FR0000121725): Flatlay kombiniert Aktienzertifikat, ISIN-Karte, Modellflugzeug und KonstruktionsplÀne auf dunklem Schreibtisch, Illustration mit AI erstellt.

Dassault Aviation (ISIN FR0000121725) bleibt als französischer Luft- und Raumfahrtkonzern mit starker Position im Verteidigungs- und GeschĂ€ftsreiseflugzeugmarkt ein wichtiger Player an den internationalen Börsen. Im Mittelpunkt stehen fĂŒr Anleger vor allem die Ertragskraft im MilitĂ€rgeschĂ€ft mit Rafale-Kampfjets, die ProfitabilitĂ€t der Falcon-GeschĂ€ftsreiseflugzeuge sowie die Rolle als signifikanter Zulieferer im Airbus-Programm, was dem Unternehmen eine diversifizierte Einnahmebasis verschafft.

GeschÀftsprofil und strategische Position

Dassault Aviation ist ein traditionsreicher Hersteller von MilitĂ€rflugzeugen, darunter der Mehrzweckkampfflieger Rafale, und von GeschĂ€ftsreiseflugzeugen der Falcon-Familie. DarĂŒber hinaus hĂ€lt der Konzern eine bedeutende Beteiligung an Airbus und fungiert als Zulieferer, sodass ein Teil der Erlöse auch aus zivilen Luftfahrtprogrammen stammt. Diese Kombination aus Verteidigungs-, GeschĂ€ftsreise- und zivilen AktivitĂ€ten sorgt fĂŒr einen relativ widerstandsfĂ€higen GeschĂ€ftsmodell-Mix.

Im Verteidigungsbereich profitiert Dassault Aviation von langfristigen LiefervertrĂ€gen mit der französischen Regierung und verschiedenen Exportkunden. Die Rafale-Plattform dient dabei nicht nur als Kernprodukt im Bereich Kampfflugzeuge, sondern ermöglicht dem Unternehmen auch zusĂ€tzliche UmsĂ€tze ĂŒber Modernisierungen, Wartung, ErsatzteilgeschĂ€ft und technische UnterstĂŒtzung. Gleichzeitig gewinnt die Nachfrage nach militĂ€rischer Luftverteidigung in mehreren Regionen der Welt an Bedeutung, was den Markt fĂŒr moderne Mehrzweckjets grundsĂ€tzlich stĂŒtzt.

Im Segment der GeschÀftsreiseflugzeuge zÀhlt die Falcon-Reihe zu den etablierten Marken im oberen QualitÀtssegment. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, staatliche Stellen und vermögende Privatkunden, die Wert auf Reichweite, Komfort und technologische Ausstattung legen. Die Nachfrage in diesem Markt ist zwar zyklischer als im Verteidigungsbereich, kann aber bei hoher Auslastung attraktive Margen liefern. Hinzu kommt, dass Service- und WartungsvertrÀge auch hier wiederkehrende Einnahmen generieren.

Auftragsbestand und Programmvielfalt als StabilitÀtsfaktor

Ein zentraler Faktor fĂŒr die mittel- bis langfristige Sicht auf Dassault Aviation ist der hohe Auftragsbestand im MilitĂ€rgeschĂ€ft. Die Rafale-Plattform bildet in mehreren LĂ€ndern das RĂŒckgrat der LuftstreitkrĂ€fte und wird hĂ€ufig im Rahmen mehrjĂ€hriger Regierungsprogramme bestellt. Diese Programme beinhalten in der Regel nicht nur die Lieferung der Flugzeuge selbst, sondern auch Bewaffnung, Training, Simulatoren und logistische UnterstĂŒtzung, sodass die Vertragsvolumina entsprechend hoch ausfallen.

Auch die Falcon-GeschĂ€ftsflugzeuge tragen zu einem relevanten Auftragsbestand bei, der sich auf verschiedene Modelle und geografische MĂ€rkte verteilt. Die Produktpipeline umfasst sowohl klassische Langstreckenjets als auch modernisierte Varianten mit aktueller Avionik und verbesserter Effizienz. FĂŒr die ProfitabilitĂ€t sind neben der Auslieferungszahl vor allem der Mix der verkauften Modelle und der Anteil des margenstarken ServicegeschĂ€fts von Bedeutung.

Die Beteiligung an Airbus ist ein weiterer Bestandteil des GeschĂ€ftsmodells von Dassault Aviation. Neben der direkten Wertentwicklung dieser Beteiligung erwirtschaftet der Konzern als Zulieferer Erlöse aus zivilen Flugzeugprogrammen. Diese Struktur sorgt dafĂŒr, dass das Unternehmen nicht ausschließlich vom Verteidigungszyklus abhĂ€ngig ist, sondern zusĂ€tzlich von der Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen profitieren kann. Zudem bietet die Airbus-Beteiligung im bilanziellen Kontext eine gewisse finanzielle FlexibilitĂ€t.

ProfitabilitÀt und Cashflow-Potenzial

Die ProfitabilitĂ€t von Dassault Aviation hĂ€ngt maßgeblich vom Mix aus Verteidigungs- und GeschĂ€ftsreiseflugzeugen ab. Im MilitĂ€rsegment sind die Margen traditionell attraktiv, vor allem wenn Entwicklungsphasen abgeschlossen und Serienfertigung sowie WartungsvertrĂ€ge den grĂ¶ĂŸten Teil der AktivitĂ€t ausmachen. Im GeschĂ€ftsreisemarkt können Preissetzungsmacht und Auslastung die Marge spĂŒrbar beeinflussen, insbesondere bei hochpreisigen Modellen mit hohem Individualisierungsgrad.

FĂŒr Anleger ist der operative Cashflow eine entscheidende GrĂ¶ĂŸe, da er die FĂ€higkeit des Unternehmens widerspiegelt, Investitionen in neue Programme zu finanzieren, Dividenden zu zahlen oder AktienrĂŒckkĂ€ufe zu tĂ€tigen. Dassault Aviation profitiert davon, dass viele VertrĂ€ge mit Anzahlungen einhergehen, was zu einem positiven Working Capital und einem robusten LiquiditĂ€tsprofil beitragen kann. Gleichzeitig mĂŒssen jedoch entwicklungsintensive Projekte und mögliche Programmrisiken berĂŒcksichtigt werden.

Das Management von Dassault Aviation legt erfahrungsgemĂ€ĂŸ Wert auf eine solide Bilanzstruktur. Ein konservativer Umgang mit Verschuldung, gepaart mit ausreichenden liquiden Mitteln und einem hochwertigen Auftragsbestand, verschafft dem Unternehmen Spielraum fĂŒr strategische Entscheidungen. Dazu gehört etwa die Weiterentwicklung der Rafale-Plattform, die Modernisierung der Falcon-Flotte oder potenzielle Investitionen in neue Technologien im Bereich Avionik und Missionssysteme.

Produktfokus: Rafale-Kampfjet als ErtragssÀule

Ein Kernprodukt im Portfolio von Dassault Aviation ist der Rafale-Kampfjet, der in verschiedenen Versionen (unter anderem Luftwaffe, Marine und Exportvarianten) angeboten wird. Die Plattform ist auf MehrzweckfĂ€higkeit ausgelegt und kann sowohl in LuftĂŒberlegenheitsmissionen als auch fĂŒr Bodenangriffe, AufklĂ€rung und nukleare Abschreckung eingesetzt werden. Durch diese FlexibilitĂ€t eignet sich der Rafale als Hauptsystem fĂŒr LuftstreitkrĂ€fte, die mit begrenzten StĂŒckzahlen ein breites Einsatzspektrum abdecken mĂŒssen.

Der wirtschaftliche Wert des Rafale-Programms fĂŒr Dassault Aviation geht ĂŒber den reinen Verkauf der Flugzeuge hinaus. Wartungs- und Modernisierungsprogramme, die Integration neuer Waffen und Sensoren sowie langfristige ServicevertrĂ€ge generieren ĂŒber den Lebenszyklus der Flugzeuge zusĂ€tzliche Erlöse. FĂŒr Anleger bedeutet dies, dass erfolgreiche Exportkampagnen nicht nur kurzfristig den Umsatz anheben, sondern langfristig wiederkehrende Cashflows nach sich ziehen können.

Falcon-GeschÀftsflugzeuge und Premiumpositionierung

Im Segment der GeschÀftsreiseflugzeuge positioniert Dassault Aviation die Falcon-Familie im gehobenen Marktsegment. Diese Jets zeichnen sich durch hohe Reichweiten, moderne Avionik und komfortable Kabinenkonfigurationen aus. Zielgruppen sind internationale Konzerne, Regierungsstellen und wohlhabende Privatkunden, die hÀufig globale Reiseanforderungen und hohe Anforderungen an FlexibilitÀt und PrivatsphÀre haben.

Die Nachfrage nach GeschĂ€ftsflugzeugen kann zyklischen Schwankungen unterliegen, etwa in Phasen wirtschaftlicher AbschwĂ€chung oder bei restriktiveren regulatorischen Rahmenbedingungen. Dennoch können strukturelle Trends, wie die Globalisierung von UnternehmensaktivitĂ€ten oder ein verstĂ€rkter Fokus auf individuelle Reiseoptionen, das Segment unterstĂŒtzen. Das Service- und WartungsgeschĂ€ft rund um die Falcon-Flotte bleibt dabei ein wichtiger Ertragsbringer, auch wenn die Auslieferungszahlen temporĂ€r schwanken.

Bedeutung der Airbus-Beteiligung und Kooperationen

Die Beteiligung an Airbus ergÀnzt das KerngeschÀft von Dassault Aviation um ein weiteres Standbein mit Fokus auf die zivile Luftfahrt. Als AktionÀr profitiert der Konzern von Dividenden und möglichen Wertsteigerungen von Airbus, wÀhrend er als Zulieferer und Entwicklungspartner gleichzeitig an zentralen Programmen beteiligt ist. Diese Doppelrolle verschafft Dassault Aviation eine besondere Stellung innerhalb der europÀischen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Kooperationen mit anderen Industriepartnern sind im Luft- und Raumfahrtsektor ĂŒblich und dienen dazu, Entwicklungsrisiken zu teilen und Skaleneffekte zu nutzen. Dassault Aviation ist in verschiedene Gemeinschaftsprojekte eingebunden, etwa bei der Entwicklung von Missionssystemen oder bei europĂ€ischen Verteidigungsvorhaben. Diese Kooperationen können technologischen Fortschritt beschleunigen und gleichzeitig die Position des Unternehmens in kĂŒnftigen Ausschreibungen stĂ€rken.

Regulatorisches Umfeld und Verteidigungsbudgets

Das GeschĂ€ft von Dassault Aviation ist eng mit politischen Entscheidungen und Verteidigungsbudgets verknĂŒpft. Änderungen in der Sicherheitslage, etwa durch geopolitische Spannungen oder regionale Konflikte, können zu einer Neubewertung militĂ€rischer BeschaffungsprioritĂ€ten fĂŒhren. Höhere Verteidigungsausgaben in Europa, im Nahen Osten oder in Asien können die Nachfrage nach modernen Kampfflugzeugen und damit nach Produkten wie dem Rafale positiv beeinflussen.

Gleichzeitig unterliegt der Export von MilitĂ€rtechnologie strengen regulatorischen Vorgaben. Genehmigungsverfahren und politische Debatten ĂŒber Waffenexporte können ZeitplĂ€ne beeinflussen oder einzelne Projekte verzögern. FĂŒr Dassault Aviation bedeutet dies, dass neben technologischer WettbewerbsfĂ€higkeit auch die FĂ€higkeit, sich in diesem regulatorischen Rahmen zu bewegen, eine wichtige Rolle fĂŒr den GeschĂ€ftserfolg spielt.

Nachhaltigkeit und technologische Entwicklungen

In der Luftfahrt rĂŒckt das Thema Nachhaltigkeit zunehmend in den Vordergrund. Auch wenn der Verteidigungssektor in dieser Hinsicht besonderen Anforderungen unterliegt, spielen effizientere Antriebssysteme, leichtere Materialien und optimierte Aerodynamik eine wachsende Rolle. Dassault Aviation investiert in Forschung und Entwicklung, um die LeistungsfĂ€higkeit seiner Plattformen zu steigern und gleichzeitig den Treibstoffverbrauch zu reduzieren.

Im Bereich der GeschĂ€ftsreiseflugzeuge sind Kunden zunehmend an Technologien interessiert, die den CO2-Fußabdruck reduzieren oder alternative Betriebsprofile ermöglichen. Dies kann etwa den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe, effizienterer Triebwerke oder verbesserter Flugprofiloptimierung umfassen. Unternehmen, die sich frĂŒh auf diese Trends einstellen und entsprechende Lösungen anbieten, können sich im Wettbewerb um anspruchsvolle Kunden Vorteile sichern.

Finanzielle Steuerung und Risikomanagement

Die GrĂ¶ĂŸe und KomplexitĂ€t des Auftragsbestands erfordern bei Dassault Aviation ein aktives Risikomanagement. Großprojekte im Verteidigungsbereich sind hĂ€ufig mit technischen und zeitlichen Risiken verbunden, die sich auf Kosten und Margen auswirken können. Eine sorgfĂ€ltige Projektplanung und -ĂŒberwachung ist daher entscheidend, um unvorhergesehene Belastungen zu begrenzen und gleichzeitig die Anforderungen der Auftraggeber zu erfĂŒllen.

Finanziell stehen fĂŒr Anleger insbesondere die Entwicklung des Eigenkapitals, der Schuldenposition und der LiquiditĂ€tsreserven im Fokus. Eine starke Bilanz erleichtert es dem Unternehmen, neue Programme zu starten, in Forschung und Entwicklung zu investieren und sich an potenziellen Konsolidierungsbewegungen in der Branche zu beteiligen. Gleichzeitig kann eine solide Kapitalausstattung die Verhandlungsposition gegenĂŒber Kunden und Partnern stĂ€rken.

Dividendenpolitik und AktionÀrsstruktur

Die Dividendenpolitik von Dassault Aviation spiegelt die Balance zwischen Investitionsbedarf und AktionĂ€rsrendite wider. Ein verlĂ€ssliches AusschĂŒttungsniveau kann fĂŒr langfristig orientierte Investoren attraktiv sein, sofern die Dividende aus dem freien Cashflow und nicht aus einer ĂŒbermĂ€ĂŸigen Verschuldung finanziert wird. In der Luft- und Raumfahrtbranche ist es ĂŒblich, ertragsstarke Jahre teilweise fĂŒr erhöhte AusschĂŒttungen oder Sonderdividenden zu nutzen, wĂ€hrend in Phasen hoher Investitionsanforderungen ZurĂŒckhaltung geĂŒbt wird.

Die AktionĂ€rsstruktur spielt ebenfalls eine Rolle fĂŒr die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Ein signifikanter Anteil langfristig orientierter Investoren kann Managemententscheidungen unterstĂŒtzen, die auf nachhaltige Wertschöpfung statt auf kurzfristige Effekte zielen. Zugleich behalten institutionelle Investoren, Staaten und andere AnkeraktionĂ€re in einem sicherheitspolitisch sensiblen Sektor oft ein besonderes Interesse an StabilitĂ€t und KontinuitĂ€t.

Wettbewerbsumfeld im Verteidigungs- und Business-Jet-Markt

Dassault Aviation steht im Verteidigungsbereich im Wettbewerb mit anderen großen Kampfflugzeugherstellern. Entscheidend sind hier nicht nur die technischen Leistungsdaten der Flugzeuge, sondern auch Paketlösungen, die Ausbildung, Wartung, Bewaffnung und Finanzierungskonzepte umfassen. Staaten vergleichen Angebote hĂ€ufig ĂŒber den gesamten Lebenszyklus der Systeme, sodass Total Cost of Ownership und langfristige VerlĂ€sslichkeit zentrale Kriterien sind.

Im Markt fĂŒr GeschĂ€ftsreiseflugzeuge konkurriert Dassault Aviation mit anderen etablierten Anbietern im Premiumsegment. Differenzierungsmerkmale sind hier Faktoren wie Reichweite, Kabinenkomfort, technologische Ausstattung, Betriebskosten und ServicequalitĂ€t. Eine starke Marke und positive Erfahrungen bestehender Kunden können im NeugeschĂ€ft und im Wiederverkaufsmarkt Vorteile bringen.

Technologiekompetenz und F&E-Investitionen

Die FĂ€higkeit, komplexe Luftfahrtsysteme zu entwickeln und ĂŒber Jahrzehnte weiterzuentwickeln, macht technologische Kompetenz zu einem Kernasset von Dassault Aviation. Investitionen in Forschung und Entwicklung konzentrieren sich auf Bereiche wie Flugzeugstruktur, Antrieb, Avionik, Sensorsysteme und digitale Vernetzung. Diese Technologien sind nicht nur fĂŒr militĂ€rische Plattformen relevant, sondern auch fĂŒr GeschĂ€ftsreiseflugzeuge und andere Luftfahrtanwendungen.

Eine starke F&E-Basis erhöht zudem die Chancen des Unternehmens, in zukĂŒnftigen multinationalen Programmen eine fĂŒhrende Rolle zu spielen. Dies gilt insbesondere fĂŒr europĂ€ische Verteidigungsprojekte, bei denen technologische SouverĂ€nitĂ€t und industrielle Wertschöpfung in Europa politisch im Vordergrund stehen. FĂŒr Anleger ist die KontinuitĂ€t dieser Investitionen ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen auch langfristig auf WettbewerbsfĂ€higkeit setzt.

Digitalisierung, Services und Lifecycle-Management

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Luftfahrt rĂŒckt auch bei Dassault Aviation das Thema Lifecycle-Management in den Fokus. Digitale Zwillinge, vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) und vernetzte Flottensteuerung können den Betrieb von Rafale-Kampfjets und Falcon-GeschĂ€ftsflugzeugen effizienter machen und gleichzeitig neue GeschĂ€ftsmöglichkeiten eröffnen. Servicepakete, die solche Lösungen umfassen, können die Bindung der Kunden verstĂ€rken und zusĂ€tzliche, margenstarke Erlöse generieren.

Im Verteidigungssektor spielt zudem die Integration von Flugzeugen in vernetzte GefechtsfĂŒhrungssysteme eine wachsende Rolle. Plattformen wie der Rafale mĂŒssen in der Lage sein, Daten mit anderen Systemen auszutauschen und in Echtzeit auf komplexe Lagen zu reagieren. Hier zahlt sich eine starke Elektronik- und Softwarekompetenz aus, die in zukĂŒnftigen Beschaffungsentscheidungen zunehmend wichtiger wird.

Makroökonomische EinflĂŒsse und Wechselkursrisiken

Als global aktiver Luft- und Raumfahrtkonzern ist Dassault Aviation verschiedenen makroökonomischen EinflĂŒssen ausgesetzt. Wirtschaftliche AbschwĂ€chungen können sich etwa auf die Nachfrage nach GeschĂ€ftsreiseflugzeugen auswirken, wĂ€hrend VerĂ€nderungen der Verteidigungshaushalte in einzelnen LĂ€ndern das Auftragsvolumen im MilitĂ€rgeschĂ€ft beeinflussen. Zudem spielen Wechselkurse eine Rolle, da viele VertrĂ€ge in unterschiedlichen WĂ€hrungen abgewickelt werden.

Ein professionelles WĂ€hrungsmanagement und eine geografische Diversifikation der Erlöse können helfen, diese Risiken abzufedern. Gleichzeitig kann ein Umfeld mit steigenden Verteidigungsbudgets in bestimmten Regionen trotz konjunktureller Unsicherheiten stabilisierend auf das GesamtgeschĂ€ft wirken. FĂŒr Anleger ist es daher wichtig, sowohl die globale Konjunktur als auch die spezifische Entwicklung der Verteidigungs- und GeschĂ€ftsreisemĂ€rkte im Blick zu behalten.

Langfristperspektive fĂŒr die Dassault-Aviation-Aktie

Die langfristige Perspektive fĂŒr die Dassault-Aviation-Aktie wird wesentlich durch den hohen Auftragsbestand im Verteidigungsbereich, die Positionierung im Markt fĂŒr GeschĂ€ftsreiseflugzeuge und die Beteiligung an Airbus geprĂ€gt. Ein diversifiziertes GeschĂ€ftsmodell, technologischer Vorsprung und eine solide Bilanz liefern Ansatzpunkte fĂŒr nachhaltige Wertschöpfung. Gleichzeitig bleibt der Sektor durch politische Entscheidungen, regulatorische Rahmenbedingungen und technologische SprĂŒnge gekennzeichnet.

FĂŒr Anleger, die das Unternehmen beobachten, sind insbesondere die Entwicklung neuer AuftrĂ€ge fĂŒr Rafale-Kampfjets, die Auslieferungszahlen und Margen der Falcon-Flotte sowie die Dividendengestaltung und mögliche VerĂ€nderungen der Airbus-Beteiligung von Interesse. Hinzu kommt die Frage, wie sich Dassault Aviation in kĂŒnftigen europĂ€ischen Verteidigungs- und Luftfahrtprogrammen positioniert und welche Rolle das Unternehmen bei der Weiterentwicklung digitaler und nachhaltiger Technologien spielt.

Produktbeispiel: Falcon-GeschÀftsreiseflugzeugfamilie

Ein reprĂ€sentatives Produkt aus dem Portfolio von Dassault Aviation ist die Falcon-GeschĂ€ftsreiseflugzeugfamilie. Diese Jets kombinieren hohe Reichweiten fĂŒr interkontinentale FlĂŒge mit einer komfortablen Kabinengestaltung, moderner Avionik und leistungsfĂ€higen Triebwerken. Damit richtet sich das Angebot an Kunden, die GeschĂ€ftsreisen mit hoher FlexibilitĂ€t und Effizienz planen und dabei Wert auf Komfort und Diskretion legen.

Dassault-Aviation-Aktie im Börsenfokus

Die Dassault-Aviation-Aktie spiegelt die Perspektiven des Konzerns im zivilen und militĂ€rischen Luftfahrtmarkt wider. Neben der Ertragslage und den Margen spielen der Auftragsbestand im Rafale-Programm, die Entwicklung der Falcon-Nachfrage und die Beteiligung an Airbus eine zentrale Rolle fĂŒr die EinschĂ€tzung des Marktwerts. FĂŒr Investoren bleibt das Papier damit eng mit sicherheitspolitischen Entwicklungen, technologischen Trends und der Dynamik im globalen GeschĂ€ftsreiseflugzeugmarkt verknĂŒpft.

Steckbrief Dassault Aviation

  • Unternehmen: Dassault Aviation
  • ISIN: FR0000121725
  • Ticker: per Live-Suche ermitteltes BörsenkĂŒrzel
  • Handelsplatz: Euronext Paris
  • Kurs (Stand [TT.MM.JJJJ, HH:MM] Uhr): aktuellster verifizierter Kurs in EUR
  • Marktkapitalisierung: aktuellster verifizierter Wert in EUR (Stand [Datum])
  • Sektor / Branche: Luft- und Raumfahrt / Verteidigung
  • Indexzugehörigkeit: relevanter französischer oder europĂ€ischer Index
  • NĂ€chstes Earnings-Datum: laut Unternehmenskalender oder Finanzportalen

Weitere Infos zur Dassault-Aviation-Aktie

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