Zeitschriftenverleger halten Gesamtumsatz stabil
19.03.2024 - 11:29:24 | dpa.deUnter der Einbeziehung nicht publizistischer GeschĂ€ftsfelder der Unternehmen und ĂŒber alle Gattungen hinweg sei der Gesamtumsatz auf dem Vorjahresniveau von 19,3 Milliarden Euro stabil geblieben, teilte der Medienverband der freien Presse (MVFP) am Dienstag in Berlin mit.
In den einzelnen Bereichen gibt es groĂe Unterschiede. So verzeichnete die Zeitschriftenpresse mit gut 56 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laut Verband, der sich auf eine Trendumfrage seiner Mitglieder stĂŒtzt, im Vergleich zum Vorjahr zum Beispiel ein Umsatzwachstum des digitalen WerbegeschĂ€fts (+3 Prozent). Auch der Digitalvertrieb mit E-Paper (+8 Prozent) und der Paid Content mit Plus-Modellen (+10 Prozent) stiegen. Zugleich mussten die HĂ€user einen UmsatzrĂŒckgang bei Print-Anzeigen (-9 Prozent) und Print-Vertrieb (-4 Prozent) hinnehmen. Die ErlösrĂŒckgĂ€nge und die hohen Kostensteigerungen in allen Bereichen habe man dort nicht vollstĂ€ndig ausgleichen können, hieĂ es.
Die Fachpresse steigerte den Umsatz von 8,33 Milliarden Euro (2022) auf 8,58 Milliarden Euro. Zum Wachstum trugen laut Verband wesentlich ein Plus bei Veranstaltungen und die DigitalumsÀtze bei. Die Erlöse aus dem PrintgeschÀft seien stabil gehalten worden.
Rund 40 Prozent des Umsatzes erwirtschaften die Verlage mit Publikumszeitschriften - also Zeitschriften abseits von Fachzeitschriften und konfessioneller Presse - mittlerweile im Digitalen. Bei den Fachverlagen liegt der Umsatzanteil bereits bei rund 60 Prozent.
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