ParlamentsprÀsident, US-Drohungen

ParlamentsprÀsident: US-Drohungen gegen Iran wirkungslos

12.04.2026 - 21:37:52 | dpa.de

Die Drohungen der USA haben nach Angaben des iranischen ParlamentsprÀsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf ihren Einfluss verloren.

"Der Iran hat in den vergangenen Wochen bewiesen, dass er sich Drohungen nicht beugen wird und dass sie keinerlei Wirkung mehr haben", sagte Ghalibaf, wie die Nachrichtenagentur Tasnim am Abend (Ortszeit) berichtete. Ohne US-PrÀsident Donald Trump namentlich zu nennen, deutete er die amerikanischen Drohungen als Ausdruck von Ratlosigkeit, in die Washington seit dem Ausbruch des Krieges geraten sei.

Der Iran werde Logik mit Logik und Kampf mit Kampf erwidern und den USA erneut eine Lektion erteilen. "Die USA aber sollten lieber das Vertrauen des Irans zurĂŒckgewinnen und das VersĂ€umte wiedergutmachen", so der einflussreiche Politiker.

Als Leiter der iranischen Delegation bei den FriedensgesprĂ€chen war Ghalibaf der erste iranische Politiker seit fast 50 Jahren, der direkt mit einem US-VizeprĂ€sidenten - JD Vance - gesprochen hat. Die GesprĂ€che ab Samstag fanden zudem erstmals seit den Wiener Atomverhandlungen von 2015 wieder auf direktem Wege statt, endeten aber ohne Ergebnis. Trump kĂŒndigte wenige Stunden spĂ€ter eine Seeblockade der fĂŒr die Öl- und Gastransporte entscheidenden Straße von Hormus an. Er begrĂŒndete den Schritt mit Drohungen aus Teheran und sprach von einer "Welterpressung". Die Straße von Hormus ist auch fĂŒr den Export iranischen Öls wichtig.

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