ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V. / Die EU ist ...
08.05.2025 - 14:25:18V. betontanlĂ€sslich des Europatages am 09. Mai die Bedeutung der EuropĂ€ischen Union (EU)."In Zeiten, in denen Russland weiterhin den Frieden in Europa durch einenvölkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine gefĂ€hrdet, muss eine vereinte EUden Erhalt unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft umso mehrgarantieren. Fakt ist: Der europĂ€ische Einigungsprozess ist eine beispielloseErfolgsgeschichte . Als bayerische Wirtschaft stehen wir uneingeschrĂ€nkt hinterdem europĂ€ischen Projekt und seinen zugrundeliegenden Werten - auch in diesenĂ€uĂerst schweren Zeiten. In einer aus den Fugen geratenen Welt steht dieEuropĂ€ische Union verlĂ€sslich fĂŒr Demokratie und die Freiheit des Einzelnen. AlsHort der StabilitĂ€t schafft sie ein Umfeld, das uns allen ein Leben in Wohlstandund sozialer Sicherheit ermöglicht", hebt vbw HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer BertramBrossardt hervor.
Europa steht vor groĂen Herausforderungen. "Populisten und autokratischeRegierungen versuchen, die EU zu spalten. ZusĂ€tzlich bröckelt auch derZusammenhalt innerhalb der EU zunehmend. 80 Jahre nach dem Ende des ZweitenWeltkriegs ist der europĂ€ische Frieden wieder ernsthaft in Gefahr. Europa musserwachsen werden. Es braucht eine Zeitenwende auch auf europĂ€ischer Ebene .Neben einer starken europĂ€ischen Verteidigungsunion mĂŒssen wir auch eine echteWirtschaftswende auf EU-Ebene schaffen. Tatsache ist: Wir können Europa nurschĂŒtzen, wenn wir auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sind. Die EU mussdaher wieder eine Gemeinschaft sein, die die WettbewerbsfĂ€higkeit der Wirtschaftund damit die Sicherung des Wohlstands in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt.Dazu muss die EU BĂŒrokratie abbauen und aufhören, sich in Detailregelungen zuverfangen. Wir haben aber den Eindruck, dass sich hier unter der neuenKommission etwas zum Besseren verĂ€ndern kann", sagt Brossardt.
Die EU-Staaten sind fĂŒr Bayern der wichtigste Handelspartner . Ăber die HĂ€lfteder bayerischen Ausfuhren geht in die EU. Bayern exportierte im Jahr 2024 Warenim Wert von rund 117 Milliarden Euro in die 26 ĂŒbrigen EU-Staaten. Damit ist dieEU als Exportmarkt deutlich wichtiger als China und die USA zusammen.Insbesondere fĂŒr die bayerische Industrie spielt Europa eine zentrale Rolle.Rund 30 Prozent des gesamten bayerischen Industrieumsatzes entfallen auf denExport von Produkten in die 26 ĂŒbrigen EU-Staaten. Ăbertragen auf dieBeschĂ€ftigung bedeutet dies, dass bis zu 400.000 der ĂŒber 1,3 MillionenIndustriearbeitsplĂ€tze im Freistaat von der EU-Auslandsnachfrage abhĂ€ngen", sagtBrossardt abschlieĂend.
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