EU-Kommission legt Vorschlag zur Industrie-StÀrkung vor
04.03.2026 - 05:50:02 | dpa.deDer VorstoĂ ist Teil der BrĂŒsseler BemĂŒhungen, die Wirtschaft des Kontinents klimafreundlicher und wettbewerbsfĂ€higer zu machen und die Abwanderung von Industrie und damit ArbeitsplĂ€tzen zu verhindern. Unternehmen in der EU sehen sich zunehmend Konkurrenz vor allem aus den USA und China ausgesetzt.
Erwartet wird, dass staatliche Förderungen in kritischen Bereichen an die Produktion in Europa gekoppelt werden sollen. Ăber die Ausgestaltung dieses "Buy European"-Ansatzes wurde in den vergangenen Wochen viel diskutiert.
EU-Industriekommissar StĂ©phane SĂ©journĂ© plĂ€diert fĂŒr "eine echte europĂ€ische PrĂ€ferenz in unseren strategisch wichtigsten Branchen". Auch Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron wirbt schon seit langem fĂŒr eine verpflichtende "Made in Europe"-Bevorzugung. Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) sprachen sich dagegen fĂŒr einen "Made with Europe"-Ansatz aus, der auch Produkte von Handelspartnern einschlieĂen wĂŒrde.
Bevor der Vorschlag der EU-Kommission fĂŒr das Industrie-Beschleunigungsgesetz (Industrial Accelerator Acts, IAA) umgesetzt wird, mĂŒssen die europĂ€ischen Mitgliedstaaten und das Parlament zustimmen.
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