Zoff um Oligarchen: EU einigt sich bei Russland-Sanktionen
14.03.2026 - 18:00:06 | dpa.deEin Kompromiss sieht vor, dass die zwei prominenten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit StrafmaĂnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2.600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs Monate und nicht wie ursprĂŒnglich geplant um zwölf Monate verlĂ€ngert.
Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlĂ€ngert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine UnterstĂŒtzung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gibt, wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte. Die Namen wurden zunĂ€chst aber nicht bekanntgegeben.
Die Sanktionen der EU umfassen in der Regel ReisebeschrÀnkungen, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie das Verbot der Bereitstellung von Geldern oder anderen wirtschaftlichen Ressourcen. Sie wurden in den meisten FÀllen als Reaktion auf die aus EU-Sicht ungerechtfertigte und grundlose militÀrische Aggression Russlands gegen die Ukraine verhÀngt. Betroffen sind zahlreiche russische Politiker und Spitzenbeamte, aber auch etliche Unternehmer mit geschÀftlichen AktivitÀten in der EU. Letztere werden von den Sanktionen besonders hart getroffen. Ohne die VerlÀngerungsentscheidung wÀren sie an diesem Sonntag ausgelaufen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

