EU-Kommission will MĂŒllexport in die Schweiz weiter erlauben
29.04.2026 - 18:10:28 | dpa.deBisher ist vorgeschrieben, dass gemischte SiedlungsabfĂ€lle ab dem 21. Mai nicht mehr zur Verwertung in LĂ€nder auĂerhalb des EuropĂ€ischen Wirtschaftsraums gebracht werden dĂŒrfen. Das betrifft auch die Schweiz, die zwar Mitglied der EuropĂ€ischen Freihandelsassoziation, nicht aber des EuropĂ€ischen Wirtschaftsraums ist.
Nach Angaben der Kommission trifft ein Verbot besonders Grenzregionen in Deutschland, Frankreich, Italien und Ăsterreich. Von dort aus wĂŒrden jĂ€hrlich rund 200.000 Tonnen AbfĂ€lle zur Behandlung in die Schweiz transportiert.
Viele EU-Kommunen in GrenznĂ€he sind demnach auf die naheliegenden Schweizer MĂŒllanlagen angewiesen. Diese Ausfuhr entspreche auch dem EU-Grundsatz, AbfĂ€lle möglichst ortsnah zu behandeln sowie lĂ€ngere Transportwege und höhere Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Der Kommissions-Vorschlag muss nun im EuropĂ€ischen Rat und im EuropĂ€ischen Parlament beraten werden.
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