ROUNDUP, Ermittlungen

Ermittlungen gegen EU-Kommission wegen ImmobilienverkÀufen

12.02.2026 - 15:19:11

Die EuropÀische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt gegen die EuropÀische Kommission.

Es geht um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die EuropĂ€ische Kommission selbst bestĂ€tigte. EPPO selbst teilte darĂŒber hinaus mit, dass sie im Rahmen einer laufenden Untersuchung Beweismittel sammele. Ob es dabei auch zu Durchsuchungen von BĂŒros der EU-Kommission in BrĂŒssel kam, blieb zunĂ€chst unklar.

Ein Sprecher der Kommission teilte mit, man habe Kenntnis von den laufenden Ermittlungen. Demnach gehe es um den Verkauf von 23 GebĂ€uden der Kommission an den belgischen Staat im Jahr 2024. Damals hatte die EU-Kommission angekĂŒndigt, dass der belgische Staatsfonds die GebĂ€ude fĂŒr einen Betrag von 900 Millionen Euro erwerben werde. Der Verkauf werde eine Umgestaltung des Europaviertels in einen modernen, attraktiven und grĂŒneren Stadtteil ermöglichen, hieß es in der Mitteilung Ende April 2024.

Zuvor hatte es laut der Mitteilung eine öffentliche Ausschreibung gegeben, die der belgische Staatsfonds gewann. Die EuropĂ€ische Kommission hatte sich damals zum Ziel gesetzt, ihre BĂŒroflĂ€che bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren.

EU-Kommission: Verfahren war ordnungsgemĂ€ĂŸ

Der Sprecher der EU-Kommission teilte nun mit, man sei zu Transparenz und Rechenschaftspflicht verpflichtet und werde uneingeschrĂ€nkt mit der EPPO sowie den zustĂ€ndigen belgischen Behörden zusammenarbeiten. Zudem hieß es: "Nach Kenntnis der EuropĂ€ischen Kommission erfolgte der Verkauf der GebĂ€ude gemĂ€ĂŸ den festgelegten Verfahren und Protokollen, und wir sind zuversichtlich, dass der Prozess ordnungsgemĂ€ĂŸ durchgefĂŒhrt wurde."

Die EPPO wollte zunÀchst keine weiteren Details zu der Untersuchung nennen, "um die laufenden Verfahren und deren Ergebnis nicht zu gefÀhrden". Die Institution ermittelt und verfolgt Straftaten, die die finanziellen Interessen der EuropÀischen Union betreffen.

@ dpa.de

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