HP Inc., US40434L1052

Die HP-Inc.-Aktie legt nach soliden Quartalszahlen zu

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 10:07 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die HP-Inc.-Aktie reagiert auf robuste Zahlen und einen klaren Ausblick: Der PC- und Druckerspezialist überzeugt mit stabilem Umsatz und verbessertem Ergebnis, während der Markt besonders auf die Entwicklung im Personal-Systems-Geschäft achtet.

Draufsicht auf Aktienzertifikat, ISIN-Karte US40434L1052, Tonerkassette und Computermaus auf Marmor
HP Inc. Aktienzertifikat und ISIN-Karte US40434L1052 im Flatlay mit Elektronik-Utensilien auf Marmor, Illustration mit AI erstellt.

HP Inc. (ISIN US40434L1052) hat Anlegern im jüngsten Quartalsbericht mit einem stabilen Umsatz und einem klar verbesserten Ergebnis ein belastbares Signal geliefert. Laut Unternehmensangaben zum Geschäftsjahr 2024 erzielte HP im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 12,8 Milliarden US-Dollar, nachdem der Konzern im Vorjahreszeitraum etwa 12,9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen hatte, womit der Rückgang im Jahresvergleich gering ausfiel. Gleichzeitig legte der bereinigte Gewinn je Aktie (Non-GAAP EPS) im gleichen Zeitraum auf rund 0,82 US-Dollar zu, nachdem im Vorjahr noch etwa 0,80 US-Dollar je Aktie erreicht worden waren, was einer leichten Steigerung entspricht. Für Anleger ist zudem relevant, dass HP eine Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2024 kommuniziert hat, die einen bereinigten Gewinn je Aktie im Korridor von ungefähr 3,30 bis 3,60 US-Dollar vorsieht und damit eine gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserte Ertragslage in Aussicht stellt.

Quartalszahlen stützen die HP-Inc.-Aktie

Der jüngste Bericht von HP Inc. zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024 steht im Zeichen eines weitgehend stabilen Geschäftsverlaufs. Das Unternehmen meldete im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, der nur moderat unter dem Vorjahresniveau liegt und vor allem von einem soliden Abschneiden des PC-Geschäfts getragen wurde. Im Bereich Personal Systems, zu dem Notebooks und Desktop-PCs für Verbraucher und Unternehmenskunden zählen, konnte HP einen Umsatz von rund 8,4 Milliarden US-Dollar ausweisen, was im Vergleich zu etwa 7,6 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal einem Zuwachs von rund 10 Prozent entspricht. Dieser Anstieg unterstreicht, dass sich die Nachfrage nach PCs nach einer Schwächephase wieder belebt und HP hier Marktanteile sichern oder ausbauen konnte.

Auch die Profitabilität entwickelte sich im Berichtsquartal günstig. HP bezifferte den Non-GAAP Gewinn je Aktie im zweiten Quartal 2024 auf rund 0,82 US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum etwa 0,80 US-Dollar erreicht worden waren. Die Steigerung mag prozentual überschaubar erscheinen, signalisiert jedoch, dass der Konzern Kostendisziplin und Effizienzmaßnahmen erfolgreich umsetzt und damit das Ergebnis trotz eines nur leicht sinkenden Gesamtumsatzes steigern kann. Auf Jahressicht dürfte diese Entwicklung dazu beitragen, die Spannbreite der Guidance für das Gesamtjahr zu erreichen, die HP für das Geschäftsjahr 2024 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 3,30 bis 3,60 US-Dollar beziffert.

Ausblick und Guidance bleiben entscheidend

Für die Bewertung der HP-Inc.-Aktie spielt der vom Management kommunizierte Ausblick eine zentrale Rolle. HP geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass sich die Nachfrage im PC-Markt weiter normalisiert und das Geschäft mit kommerziellen Kunden Impulse liefert. Der Konzern hat für das laufende Jahr eine Non-GAAP-EPS-Guidance von ungefähr 3,30 bis 3,60 US-Dollar angegeben, was gegenüber der im Jahr 2023 erzielten bereinigten Ergebnisgröße eine leichte Verbesserung darstellen soll. Diese Spanne reflektiert Annahmen zu moderat wachsendem PC-Umsatz, einem stabilen Druckergeschäft sowie fortgesetzten Effizienzprogrammen.

Parallel dazu arbeitet HP an einer Optimierung der Kostenstruktur, etwa durch Vereinfachung der Lieferketten und sorgfältige Steuerung der Lagerbestände. Die Kombination aus einem sich erholenden PC-Markt, einer soliden Nachfrage im kommerziellen Segment und Kostendisziplin könnte dazu führen, dass sich die Margen im Kerngeschäft weiter verbessern. Investoren achten daher auf Kennzahlen wie die Bruttomarge im Personal-Systems-Bereich und die operative Marge im Printing-Segment, weil diese Aufschluss darüber geben, ob die strategischen Initiativen des Unternehmens greifen und sich nachhaltig in höheren Erträgen je Aktie niederschlagen.

Vertiefen und einordnen

Kennzahlen und Ausblick von HP Inc. näher betrachten

Wer sich tiefer mit der HP-Inc.-Aktie befassen will, findet in der Übersicht zu den Wertpapieren mit der ISIN US40434L1052 sowie im Investor-Relations-Bereich von HP zusätzliche Details zu Quartalsberichten, Segmentzahlen und dem Ausblick.

Personal Systems als Wachstumstreiber

Das Segment Personal Systems ist für HP von besonderer Bedeutung, weil es den größten Anteil am Konzernumsatz ausmacht und stark von zyklischen Bewegungen im PC-Markt beeinflusst wird. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024 legte dieses Segment den Umsatz gegenüber dem Vorjahr von etwa 7,6 Milliarden US-Dollar auf rund 8,4 Milliarden US-Dollar zu, was einem Plus von rund 10 Prozent entspricht. Dieser Zuwachs ist vor allem auf eine besser laufende Nachfrage im kommerziellen Bereich zurückzuführen, in dem Unternehmen ihre IT-Infrastruktur erneuern und auf moderne Notebooks und Desktops umstellen.

Besonders im Geschäftskundenbereich kann HP von langfristigen Verträgen und Serviceangeboten profitieren, etwa rund um Gerätemanagement, Sicherheit und hybride Arbeitsmodelle. Die Steigerung des Segmentumsatzes bei Personal Systems deutet darauf hin, dass die Strategie, sich auf margenstärkere Modelle und Lösungen zu konzentrieren, aufgeht. Für die HP-Inc.-Aktie ist dies ein wichtiges Signal: Ein wachsendes PC-Geschäft mit soliden Margen stützt den freien Cashflow und schafft Spielraum für Dividendenzahlungen und mögliche Aktienrückkäufe, die HP in der Vergangenheit immer wieder eingesetzt hat, um Kapital an seine Aktionäre zurückzugeben.

Druckergeschäft bleibt ein Stabilitätsfaktor

Das Printing-Segment von HP fungiert traditionell als Stabilitätsanker im Konzern, auch wenn der strukturelle Wandel im Markt für Drucker und Verbrauchsmaterialien langfristig Herausforderungen mit sich bringt. HP erzielt im Druckergeschäft typischerweise einen Umsatz im unteren einstelligen Milliardenbereich pro Quartal, wobei ein erheblicher Teil aus wiederkehrenden Erlösen durch Tinte, Toner und andere Verbrauchsmaterialien stammt. Die Profitabilität in diesem Geschäftsfeld ist für den Konzern entscheidend, da die Marge hier oft über dem Durchschnitt des Gesamtunternehmens liegt.

Im aktuellen Berichtsquartal zeigte sich das Druckergeschäft vergleichsweise robust, auch wenn der Umsatz im Segment im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig war. HP konzentriert sich darauf, das Angebot an Druckern für kleine und mittlere Unternehmen sowie für private Nutzer mit Fokus auf Effizienz, Vernetzung und Sicherheit weiterzuentwickeln. Für die Aktie ist wichtig, dass das Druckergeschäft verlässliche Cashflows generiert, die zusammen mit dem Ergebnisbeitrag des PC-Segments eine solide Basis für die Gesamtprofitabilität bilden.

Produktfokus: HP-Laptops und Drucker

Ein wesentlicher Teil des Geschäfts von HP Inc. entfällt auf Consumer- und Business-Produkte im Bereich Notebooks, Desktop-PCs und Drucker. Die bekannten HP-Laptops und HP-Drucker stehen für eine breite Produktpalette, die von günstigen Einstiegsmodellen bis zu leistungsstarken Geräten für professionelle Anwendungen reicht. Im Umfeld des zweiten Quartals 2024 betonte HP, dass insbesondere im kommerziellen Segment modern ausgestattete Notebooks und Drucker gefragt sind, die sich nahtlos in Unternehmensnetzwerke einfügen und Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Diese Produktvielfalt ist ein zentraler Treiber für die Segmentumsätze im Bereich Personal Systems und Printing. Wenn HP es schafft, die Geräte mit aktuellen Prozessoren, langen Akkulaufzeiten, guten Displays und zuverlässigen Sicherheitslösungen auszustatten, kann der Konzern seine Position im globalen PC- und Druckermarkt stabil halten oder ausbauen. Für Investoren bedeutet dies, dass der Erfolg neuer Laptop-Generationen und Druckermodelle direkt Einfluss auf Umsatz und Ergebnis hat, insbesondere wenn die Produkte im kommerziellen Umfeld auf größere Rollout-Projekte treffen.

HP-Inc.-Aktie im Marktumfeld

Die HP-Inc.-Aktie ist an der New Yorker Börse notiert und spiegelt die Erwartungen der Anleger an den globalen PC- und Druckermarkt wider. Im Zuge des Berichts zum zweiten Quartal 2024 bewegte sich der Kurs im mittleren zweistelligen US-Dollarbereich und zeigte eine moderate Reaktion auf die gemeldeten Zahlen und den bestätigten Ausblick. Für langfristig orientierte Anleger ist maßgeblich, wie sich Kennzahlen wie Umsatzwachstum, Non-GAAP EPS und freie Cashflows entwickeln und ob HP seine Guidance von rund 3,30 bis 3,60 US-Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr erreichen kann.

In der Faktenbetrachtung bleibt die Aktie eng mit den Trends im PC- und Druckermarkt verknüpft. Eine anziehende Nachfrage nach kommerziellen Geräten und Lösungen, etwa für hybride Arbeitsmodelle, kann HP Rückenwind geben, während eine schwächere Konsumentennachfrage die Dynamik dämpfen könnte. Gleichzeitig spielt der Wettbewerb mit anderen Anbietern eine Rolle, sodass Faktoren wie Produktqualität, Preisgestaltung und Serviceangebote darüber entscheiden, wie sich die Marktposition von HP entwickelt.

Fakten zur HP-Inc.-Aktie

  • Unternehmen: HP Inc.
  • ISIN: US40434L1052
  • Ticker: HPQ
  • Handelsplatz: NYSE
  • Sektor / Branche: Informationstechnologie / Computerhardware
  • Indexzugehörigkeit: S&P 500
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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