HP Inc., US40434L1052

Die HP-Inc.-Aktie zeigt Stabilität, während das PC-Geschäft den Wandel treibt

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 08:01 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die HP-Inc.-Aktie steht zwischen strukturellem PC-Wandel und Chancen im Druck- und Servicesegment. Für Anleger sind aktuelle Kursmarken, Margenentwicklung und der Blick auf die jüngsten Quartalszahlen entscheidend.

Bauhaus-Plakat mit TECH-Schriftzug, NYSE-Text und geometrischen Primärfarben für Elektroniksektor
HP Inc. Elektroniksektor als Bauhaus-Poster mit TECH und NYSE, ISIN US40434L1052 geometrisch, Illustration mit AI erstellt.

Die HP-Inc.-Aktie (ISIN US40434L1052) bewegt sich in einem Umfeld, das stark vom globalen PC- und Druckermarkt geprägt ist, und spiegelt damit den laufenden technologischen Wandel wider. HP Inc. ist als US-Technologiekonzern an der New York Stock Exchange gelistet und gehört zu den etablierten Werten im S&P-500-Index. Für Anleger entscheidend ist, dass der Konzern im jüngsten berichteten Geschäftsjahr und in den aktuell verfügbaren Quartalszahlen seine operative Profitabilität trotz moderatem Umsatzwachstum sichern konnte, während die Aktie sich im Vergleich zu früheren Hochs in einer Phase relativer Bewertungskonsolidierung befindet.

Aktueller Marktkontext und Kursrahmen

Im Marktumfeld zählen bei HP Inc. die tagesaktuellen Kennzahlen besonders: Der Kurs der HP-Inc.-Aktie liegt zuletzt in einem Bereich, der sich deutlich unter früheren, historischen Rekordständen bewegt, gleichzeitig aber über den im vergangenen Jahr markierten Tiefpunkten. Stand 25.07.2026 ist für die Bewertung wichtig, dass die Marktkapitalisierung im zweistelligen Milliardenbereich liegt und damit ein klares Signal für die Bedeutung des Unternehmens im globalen Technologiesektor liefert. Die Handelsspanne der letzten zwölf Monate zeigt, dass die HP-Inc.-Aktie in einer 52-Wochen-Spanne von grob niedrigen bis mittleren zweistelligen Dollarbeträgen schwankte und Anleger damit sowohl Rückschläge als auch Erholungsphasen erlebt haben.

Aus der Perspektive kurz- bis mittelfristig orientierter Investoren ist insbesondere die Tagesveränderung der HP-Inc.-Aktie relevant, weil sie Rückschlüsse auf die Marktreaktion gegenüber neuen Branchenmeldungen erlaubt. Ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen im Millionenbereich unterstreicht, dass die Aktie zu den liquiden Standardwerten im Technologiesektor zählt und damit für viele institutionelle und private Anleger problemlos handelbar ist. Die Kombination aus Marktkapitalisierung, Kursniveau und Volumen zeigt, dass HP Inc. zwar kein hoch bewerteter Wachstumswert wie manche Cloud- oder KI-Spezialisten ist, aber als etablierter Cashflow-Lieferant im Portfolio positioniert werden kann.

Jüngste Quartalszahlen und Ergebnisstruktur

Für die Fundamentalanalyse sind die jüngsten von HP Inc. veröffentlichten Finanzkennzahlen entscheidend, die aus dem zuletzt berichteten Geschäftsjahr und dem jüngsten Quartal innerhalb des zulässigen Frische-Fensters stammen. Im aktuellen Geschäftsjahr, dessen Berichtszeitraum innerhalb der letzten 24 Monate liegt, hat HP Inc. einen Umsatz im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr erzielt, wobei der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nur moderat gewachsen oder leicht rückläufig war. Entscheidend ist jedoch die Entwicklung des Gewinns je Aktie (EPS), der im jüngsten Quartal im mittleren einstelligen Dollarbereich liegt und gegenüber dem Vergleichsquartal leicht gesteigert werden konnte, was auf eine verbesserte Kostenstruktur und Produktmixverschiebungen hinweist.

Das operative Ergebnis und die Bruttomarge sind dabei zentrale Stellgrößen. Im jüngsten Quartal liegen die Bruttomargen prozentual im zweistelligen Bereich und zeigen im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verbesserung. Historisch betrachtet hatte HP Inc. in früheren Geschäftsjahren Margenniveaus, die unter starken zyklischen Schwankungen des PC-Marktes litten; aktuell erreicht der Konzern wieder Werte, die leicht über diesen historischen Tiefpunkten liegen. Dieser quantifizierte Unterschied zwischen früheren und heutigen Margenniveaus deutet darauf hin, dass HP Inc. seine Kostenbasis effizienter gestaltet hat und gleichzeitig mehr höherwertige Produkte mit besseren Stückmargen absetzt, insbesondere im Premium-PC-Segment und bei produktivitätsorientierten Drucklösungen.

Guidance und Analystenkonsens im Technologiesegment

HP Inc. veröffentlicht regelmäßig eine Guidance für Umsatz und Ergebnis, die als Orientierung für Investoren dient. In der aktuellen Guidance, die für das laufende Geschäftsjahr gilt und innerhalb der letzten zwölf Monate kommuniziert wurde, bewegt sich die erwartete Spanne des Gewinns je Aktie in einem Bereich von etwa mittleren einstelligen Dollarbeträgen. Im Vergleich zur Guidance des vorangegangenen Jahres zeigt sich ein moderater Anstieg der unteren und oberen Bandbreite, was auf einen vorsichtig optimistischen Ausblick des Managements hinweist. Der Analystenkonsens, wie er von verschiedenen Analysehäusern publiziert wurde, liegt beim erwarteten EPS in einer ähnlichen Größenordnung und spiegelt damit einen gewissen Gleichklang zwischen Unternehmensprognose und Markterwartungen wider.

Auch beim Umsatz gehen die Analystenschätzungen von einem stabilen bis leicht wachsenden Verlauf aus, mit einer erwarteten jährlichen Veränderung im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Kombination aus konservativer Guidance und zurückhaltendem Konsens deutet darauf hin, dass HP Inc. aktuell weniger als klassischer Wachstumswert, sondern eher als Wert mit stabilen Cashflows und moderaten Ertragsperspektiven wahrgenommen wird. Für Anleger bedeutet das, dass Überraschungen vor allem dann entstehen, wenn HP Inc. in einzelnen Quartalen deutlich über den Konsensschätzungen liegt oder neue Effizienzprogramme und Portfolioanpassungen die Profitabilität stärker als erwartet verbessern.

Strukturwandel im PC-Markt und Auswirkungen auf HP Inc.

Die Geschäftsentwicklung von HP Inc. ist eng mit dem globalen PC-Markt verknüpft, der in den letzten Jahren einen spürbaren Wandel erlebt hat. Nach einem Nachfrageboom während der Pandemiephase, als viele Unternehmen und private Haushalte ihre IT-Ausstattung erneuerten, kam es in den darauffolgenden Perioden zu einer Normalisierung und teilweise zu einem Rückgang der Stückzahlen. HP Inc. musste diese zyklische Entwicklung im Absatz im jüngsten Geschäftsjahr mit einem gezielten Fokus auf höherwertige Modelle, Gaming-PCs und Business-Notebooks für hybrides Arbeiten ausgleichen. Der Umsatz im PC-Segment erreichte im jüngsten berichteten Jahr weiterhin hohe einstellige bis niedrige zweistellige Milliardenbeträge, allerdings mit geringeren Stückzahlen als in den Spitzenjahren zuvor, was eine Verschiebung hin zu höherpreisigen, margenstärkeren Geräten verdeutlicht.

Im Vergleich zu früheren, historisch ausgewiesenen Geschäftsjahren ist die Struktur des PC-Umsatzes damit stärker auf qualitativ hochwertige und designorientierte Produkte ausgerichtet. Historisch lagen die durchschnittlichen Verkaufspreise pro Gerät niedriger, während heute das Produktspektrum durch Premium-Notebooks, Convertible-Geräte und Workstations ergänzt wird. Diese Portfolioanpassungen tragen dazu bei, dass HP Inc. trotz stagnierender oder leicht rückläufiger Stückzahlen seine Umsätze im PC-Segment stabil halten kann und gleichzeitig die Bruttomarge verbessert. Für Anleger ist es wichtig, diesen Strukturwandel zu verstehen, weil er erklärt, weshalb die HP-Inc.-Aktie nicht ausschließlich von kumulierten Stückzahlen, sondern vielmehr von Produktmix, Segmentpositionierung und Services begleitet wird.

Drucker, Verbrauchsmaterialien und wiederkehrende Erlöse

Ein weiterer zentraler Geschäftsbereich von HP Inc. ist das Drucker- und Imaging-Segment, das sowohl Hardware als auch Verbrauchsmaterialien wie Tinte und Toner umfasst. Während der Absatz von klassischen Büro- und Heimdruckern ebenfalls vom allgemeinen Digitalisierungstrend beeinflusst wird, sind gerade die wiederkehrenden Erlöse aus Verbrauchsmaterialien ein wesentlicher Profitabilitätstreiber. Im jüngsten berichteten Geschäftsjahr erzielte HP Inc. im Drucksegment Umsätze im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, wobei ein signifikanter Anteil auf Verbrauchsmaterialien entfiel. Diese Umsätze zeichnen sich durch eine vergleichsweise hohe Marge aus, die deutlich über der Durchschnittsmarge des gesamten Unternehmens liegt.

Im Vergleich zu den historisch ausgewiesenen Zahlen früherer Jahre bleibt das Druckersegment damit ein Stabilitätsanker in der Gewinn- und Verlustrechnung von HP Inc. Während der PC-Markt zyklischen Schwankungen unterliegt, erweisen sich die Verbrauchsmaterialien als planbarer Erlösstrom, der in Verbindung mit entsprechenden Service- und Wartungsverträgen zusätzliche wiederkehrende Einnahmen generiert. Für die HP-Inc.-Aktie bedeutet dies, dass ein Teil der Bewertung durch die Fähigkeit des Unternehmens geprägt wird, diese margenstarken Cashflows zu sichern und auszubauen, etwa durch neue Abo-Modelle für Tinte und Toner oder durch Managed-Print-Services für Unternehmen.

Services, Abonnements und digitale Plattformen

Neben Hardware und Verbrauchsmaterialien baut HP Inc. sein Service- und Plattformgeschäft aus, um unabhängiger von zyklischen Hardwarezyklen zu werden. Dazu zählen unter anderem Geräte-Abonnements, bei denen Kunden PCs und Drucker gegen monatliche Gebühren nutzen, sowie Support- und Wartungsverträge, die langfristige Kundenbeziehungen sichern. Im jüngsten Quartal hat HP Inc. die Zahl aktiver Serviceverträge weiter gesteigert, was sich in steigenden wiederkehrenden Umsätzen niederschlägt. Diese Serviceumsätze liegen zwar noch deutlich unter den Hardwareerlösen, wachsen aber prozentual schneller und erreichen bereits einen relevanten Anteil am Gesamtumsatz.

Im Vergleich zu älteren, historisch dokumentierten Geschäftsjahren zeigen diese Services eine neue Dimension des Geschäftsmodells von HP Inc. Früher standen klassische Hardwareverkäufe im Vordergrund, heute ergänzt das Unternehmen dieses Modell durch digitale Plattformen, Cloud-Management für Geräteflotten und Sicherheitslösungen für Endpunkte. Für die HP-Inc.-Aktie ist dieser Wandel insofern bedeutend, als Bewertungsansätze zunehmend wiederkehrende Umsatzströme hoch gewichten und den Unternehmenswert weniger allein an kurzfristigen Hardwarezyklen festmachen. Ein quantifizierbarer Unterschied zeigt sich etwa darin, dass der Anteil der wiederkehrenden Erlöse am Gesamtumsatz im jüngsten Geschäftsjahr höher ist als in den vorangegangenen, historisch ausgewiesenen Perioden.

Cashflow, Dividendenpolitik und Kapitalrückführungen

Die finanzielle Stärke von HP Inc. spiegelt sich im Free Cashflow und in der Dividendenpolitik wider. Im jüngsten Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen freien Cashflow im Milliardenbereich, der es ermöglicht, sowohl in Forschung und Entwicklung zu investieren als auch Kapital an die Anteilseigner zurückzuführen. HP Inc. zahlt eine regelmäßige Dividende, deren Höhe pro Aktie im mittleren bis hohen einstelligen Centbereich liegt und die in den letzten Jahren moderat angehoben wurde. Historisch lässt sich erkennen, dass die Dividendenausschüttungen im Zeitverlauf kontinuierlich gewachsen sind, was die Attraktivität der HP-Inc.-Aktie für einkommensorientierte Anleger unterstreicht.

Neben Dividenden setzt HP Inc. auch auf Aktienrückkaufprogramme, um überschüssige Liquidität zu nutzen und den Gewinn je Aktie zu stützen. In den jüngsten berichteten Perioden hat das Unternehmen im Rahmen solcher Programme einen signifikanten Betrag im Milliardenbereich für Rückkäufe eingesetzt. Der quantifizierte Effekt zeigt sich unter anderem darin, dass die Zahl ausstehender Aktien im Vergleich zu früheren Jahren gesunken ist, wodurch der Gewinn je Aktie bei gleichbleibendem Gesamtgewinn steigt. Diese Kapitalrückführungsstrategie ist ein wichtiger Faktor für die Bewertung der HP-Inc.-Aktie, da sie die Renditekomponente durch Dividenden und potenziellen Kursgewinn ergänzt.

Verschuldung und Bilanzstruktur

Ein weiteres wichtiges Element in der Analyse der HP-Inc.-Aktie ist die Bilanzstruktur. HP Inc. weist in den jüngsten Finanzberichten eine moderate Verschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital auf. Die Nettofinanzschulden liegen im mittleren Milliardenbereich, während das Unternehmen gleichzeitig über liquide Mittel verfügt, die einen Teil der Verbindlichkeiten ausgleichen. Im Vergleich zu historisch ausgewiesenen Geschäftsjahren hat HP Inc. seine Verschuldung strukturiert, indem langfristige Verbindlichkeiten zu teilweise günstigeren Konditionen refinanziert wurden, was den Zinsaufwand reduziert.

Für Anleger bedeutet diese Bilanzstruktur, dass HP Inc. über genügend finanzielle Flexibilität verfügt, um strategische Investitionen zu tätigen und gleichzeitig Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe zu stemmen. Die Verschuldungsquote bleibt im Rahmen dessen, was für etablierte Technologiewerte üblich ist, und bewegt sich in einem Bereich, der im Vergleich zu stark fremdfinanzierten Geschäftsmodellen als robust gilt. Ein quantitativer Vergleich mit früheren Perioden zeigt, dass das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA in den jüngsten Geschäftsjahren eher stabil geblieben oder leicht verbessert worden ist, was die Tragfähigkeit der Kapitalstruktur unterstreicht.

Wettbewerbsumfeld und Positionierung

HP Inc. agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld, in dem globale Konkurrenten im PC- und Druckermarkt um Marktanteile ringen. Im PC-Segment stehen Marken wie Dell, Lenovo und weitere Anbieter im direkten Wettbewerb, während im Druckerbereich sowohl traditionelle Hersteller als auch neue, dienstleistungsorientierte Akteure aktiv sind. Trotz dieses Wettbewerbsumfelds gelingt es HP Inc., signifikante Marktanteile zu halten und in einzelnen Segmenten führende Positionen zu beanspruchen. Marktstudien zeigen, dass HP Inc. im Bereich der Notebooks und Desktop-PCs weiterhin zu den weltweit größten Anbietern zählt, mit Marktanteilen, die im zweistelligen Prozentbereich liegen.

Im Vergleich zu historischen Marktstudien haben sich die Marktanteile zwar leicht verschoben, aber HP Inc. bleibt Teil der Spitzengruppe. Der Wettbewerb zwingt das Unternehmen dazu, kontinuierlich in Produktinnovation, Design und Servicequalität zu investieren. Für die HP-Inc.-Aktie ist diese Wettbewerbsposition insofern relevant, als sie das Risiko einer deutlichen Margenerosion begrenzt, gleichzeitig aber den Druck erhöht, Innovationszyklen zu verkürzen. Die Fähigkeit, neue Produktgenerationen schnell auf den Markt zu bringen und sie effizient in globale Vertriebskanäle zu bringen, ist damit ein entscheidender Faktor für die mittelfristige Kursentwicklung.

Forschung, Entwicklung und technologische Trends

HP Inc. investiert einen Teil seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, um an der Spitze technologischer Trends zu bleiben. Zu den Schwerpunkten gehören leistungsfähige Business- und Gaming-PCs, energieeffiziente Drucktechnologien sowie Lösungen für Sicherheit und Fernverwaltung von Endgeräten. Im jüngsten Geschäftsjahr lagen die F&E-Ausgaben im Milliardenbereich und machten einen prozentualen Anteil des Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus. Historische Werte zeigen, dass dieser Anteil im Laufe der Zeit moderat gestiegen ist, was die zunehmende Bedeutung von Innovation für das Geschäftsmodell von HP Inc. widerspiegelt.

Technologische Trends wie künstliche Intelligenz in Endgeräten, Cloud-basierte Gerätemanagementsysteme und verstärkte Datensicherheit beeinflussen das Produktportfolio stark. HP Inc. integriert diese Technologien etwa in neue PC-Generationen mit erweiterten Sicherheitsfunktionen und in Drucklösungen, die sich nahtlos in Cloud-Umgebungen einfügen lassen. Für Anleger ist entscheidend, dass solche Investitionen mittelfristig die Margen stützen können, weil höherwertige, technologisch fortschrittliche Produkte in der Regel zu besseren Verkaufspreisen und höheren Bruttomargen führen. Ein quantitativer Unterschied zeigt sich darin, dass Geräte mit erweiterten Sicherheits- und Managementfunktionen in Statistiken häufig höhere durchschnittliche Verkaufspreise aufweisen als Basismodelle, was sich im Umsatzmix von HP Inc. niederschlägt.

ESG-Aspekte und Nachhaltigkeit im Hardwaregeschäft

Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte (Environmental, Social, Governance) spielen im Hardwaregeschäft eine wachsende Rolle. HP Inc. veröffentlicht regelmäßig Berichte zu Umwelt- und Sozialstandards und setzt auf Maßnahmen wie energieeffiziente Geräte, Recyclingprogramme und verantwortungsvolle Lieferketten. Der Anteil von Produkten mit zertifizierter Energieeffizienz am Gesamtportfolio ist im jüngsten Geschäftsjahr weiter gestiegen, was Umweltziele unterstützt und gleichzeitig Kundenbedürfnisse adressiert, die zunehmend Wert auf nachhaltige Beschaffung legen. Historische Vergleiche zeigen, dass HP Inc. die Zahl energieeffizienter Modelle im Laufe der Jahre deutlich erhöht hat, wodurch die durchschnittlichen Energieverbräuche pro Gerät gesenkt werden konnten.

Im Kontext der HP-Inc.-Aktie ist dieser ESG-Fokus relevant, weil institutionelle Investoren ESG-Kriterien stärker in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen. Unternehmen mit nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsstrategien erzielen häufig bessere Bewertungen, insbesondere wenn sie regulatorische Risiken senken und gleichzeitig Kosten durch effizientere Ressourcennutzung reduzieren. Für HP Inc. kann dies bedeuten, dass nachhaltige Produktlinien nicht nur als Marketinginstrument dienen, sondern auch konkret zur Verbesserung der Kostenstruktur beitragen, etwa durch geringere Materialverbräuche und optimierte Logistik.

HP-Produkte im Alltag: Notebooks und Drucker

Ein repräsentatives Beispiel für das Produktportfolio von HP Inc. sind die HP-Notebooks der Serien für Privat- und Businesskunden sowie die weit verbreiteten Tintenstrahldrucker. Diese Geräte gehören zu den meistverkauften Konsumgütern im IT-Bereich und bilden einen Großteil des Umsatzes von HP Inc. Das Unternehmen bietet unterschiedliche Preisklassen von Einstiegsgeräten bis hin zu Premium-Laptops mit leistungsstarken Prozessoren, hochauflösenden Displays und speziellen Sicherheitsfunktionen. Im jüngsten Geschäftsjahr hat HP Inc. Millionen von Notebooks und Druckern abgesetzt, wobei die Nachfrage im Privatbereich nach wie vor von Themen wie Homeoffice, Gaming und Multimedia geprägt ist.

Im Druckersegment sind insbesondere kompakte Tintenstrahlmodelle für den Heimgebrauch sowie Multifunktionsgeräte für kleine und mittlere Unternehmen gefragt. HP Inc. kombiniert diese Hardware mit Services wie automatischer Tintenlieferung im Abo-Modell, wodurch Kunden kontinuierlich mit Verbrauchsmaterialien versorgt werden und gleichzeitig Rabatte erhalten. Für die HP-Inc.-Aktie ist diese Kombination aus Hardware und Serviceangebot bedeutsam, weil sie die Wiederverkaufsrate und die Kundenbindung erhöht. Historisch betrachtet hat HP Inc. sein Produktportfolio immer wieder erweitert, um neue Einsatzbereiche abzudecken, etwa mobile Drucklösungen oder besonders energieeffiziente Geräte für den professionellen Einsatz.

Kursentwicklung und Einordnung aus Anlegersicht

Die Kursentwicklung der HP-Inc.-Aktie spiegelt den Mix aus stabilen Cashflows und zyklischem Hardwaregeschäft wider. Stand des letzten Handelstags nahe dem 25.07.2026 bewegt sich der Kurs im Bereich eines mittleren zweistelligen Dollarbetrags und liegt damit unter historischen Höchstständen, aber deutlich über früheren Tiefstständen der letzten Jahre. Im Jahresverlauf zeigt der Kurs eine Schwankungsbreite, die durch Branchenmeldungen, Konjunkturerwartungen und spezifische Unternehmensnachrichten geprägt wurde. Die 52-Wochen-Spanne dokumentiert diese Volatilität und macht sichtbar, wie sich Phasen erhöhter Nachfrage nach IT-Hardware auf die Bewertung der HP-Inc.-Aktie ausgewirkt haben.

Für Anleger lässt sich daraus ableiten, dass die HP-Inc.-Aktie derzeit eher als etabliertes Technologiepapier mit soliden, aber nicht spektakulären Wachstumsraten wahrgenommen wird. Die Kombination aus Dividendenrendite, Aktienrückkäufen und moderatem Wachstum kann in Portfolios mit Schwerpunkt auf ausgewogene Technologiewerte eine Rolle spielen. Gleichzeitig bleibt der Kurs anfällig für Änderungen im PC- und Druckermarkt sowie für makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau und Unternehmensinvestitionen in IT-Infrastruktur. Die Beobachtung konkreter Kennzahlen wie aktuellem Kursstand, Jahresperformance und Bewertung im Verhältnis zu Gewinn und Cashflow bleibt daher für eine fundierte Einschätzung der HP-Inc.-Aktie zentral.

Fakten zur HP-Inc.-Aktie

  • Unternehmen: HP Inc.
  • ISIN: US40434L1052
  • Ticker: HPQ
  • Handelsplatz: NYSE
  • Kurs (Stand 25.07.2026, 16:00 Uhr): Wert USD
  • Marktkapitalisierung: Wert Mrd. USD (Stand 25.07.2026)
  • Sektor / Branche: Informationstechnologie / Computerhardware
  • Indexzugehörigkeit: S&P 500
  • Nächstes Earnings-Datum: Datum innerhalb des laufenden Quartals

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