Iran, Großbritannien

Iran warnt Großbritannien nach Kurswechsel bei Militärstützpunkten

21.03.2026 - 09:25:44 | dpa.de

Die iranische Führung hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben.

Die große Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden". Der Iran werde "sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen".

Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden".

US-Präsident Donald Trump hatte Nato-Verbündete und andere Länder unlängst gebeten, sich an der militärischen Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Durch die Meerenge verläuft normalerweise ein bedeutender Teil des weltweiten Ölhandels.

Trump: Briten hätten schneller handeln sollen

Großbritannien hatte den USA zunächst nur erlaubt, britische Stützpunkte für Verteidigungseinsätze zu nutzen, um britische Interessen oder Menschenleben zu schützen. Die jüngste Mitteilung der Regierung in London bedeutet eine klare Kehrtwende. Trump sagte laut CNN vor Journalisten in Washington, er verstehe nicht, warum diese Entscheidung so lange gedauert habe. "Sie hätten viel schneller handeln sollen."

Die britische Regierung betonte unterdessen, ihre grundsätzliche Sicht auf den Konflikt habe sich nicht geändert. "Das Vereinigte Königreich bekennt sich weiterhin dazu, unsere Menschen, unsere Interessen und unsere Verbündeten zu verteidigen." Man werde sich nicht tiefer in den Konflikt hineinziehen lassen. Vielmehr müsse der Krieg schnell beendet werden.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis   Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
boerse | 68949232 |

Weitere Meldungen

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...

Wadephul sieht gemeinsame G7-Linie mit USA bei Iran-Krieg. Am Ende scheint ein Zerwürfnis der Staatenrunde vermieden. Vor der Abreise zum G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an den Europäern wegen des Iran-Kriegs unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:03) weiterlesen...

Wadephul ringt in G7-Gruppe nach US-Kritik um Zusammenhalt. Der deutsche Außenminister sieht Belastungen mit Washington. Doch er steuert dagegen. Beim Abflug nach Paris hatte US-Außenminister Rubio eine wenig versöhnliche Grußbotschaft an die Partner parat. (Ausland, 27.03.2026 - 15:24) weiterlesen...

Wadephul trifft Rubio – nach US-Kritik um Entspannung bemüht. Sein deutscher Kollege räumt eine Belastung durch den Iran-Krieg ein. Der US-Außenminister ist erst zum letzten Tag des G7-Treffens angereist. (Ausland, 27.03.2026 - 13:50) weiterlesen...

Zwei Männer nach Brandanschlag in London festgenommen. Der Ermittlungen laufen auf Hochtouren - nun gibt es erste Festnahmen. Vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes werden in Brand gesetzt. (Ausland, 25.03.2026 - 10:04) weiterlesen...