Starbucks zahlt 35 Millionen Dollar an New Yorker BeschÀftigte
02.12.2025 - 18:30:32 | dpa.deEs handelt sich laut der New Yorker Publikation "Gothamist" um die bislang gröĂte EntschĂ€digung im Rahmen des stĂ€dtischen Arbeitsrechts.
Die Einigung folgt einer Untersuchung des New Yorker Verbraucherschutz- und Arbeitsamts, das seit 2022 Hinweise auf VerstöĂe gegen das lokale "Fair Workweek"-Gesetz geprĂŒft hatte. Das Gesetz schreibt vor, dass Arbeitgeber in der Metropole DienstplĂ€ne frĂŒhzeitig veröffentlichen, kurzfristige Ănderungen vergĂŒten und BeschĂ€ftigten faire Chancen auf zusĂ€tzliche Arbeitsstunden einrĂ€umen mĂŒssen. Die Behörde stellte US-Medien zufolge fest, dass viele BeschĂ€ftigte keine regelmĂ€Ăigen EinsatzplĂ€ne erhielten und unfreiwillig in Teilzeit bleiben mussten.
Andauernder Arbeitskampf
Die AnkĂŒndigung fĂ€llt in eine Phase eines landesweiten Streiks der Starbucks-Gewerkschaft, der seit Wochen andauert und inzwischen mehrere Dutzend Filialen betrifft. Die BeschĂ€ftigten fordern verlĂ€sslichere Arbeitszeiten, mehr Personal und Fortschritte bei Tarifverhandlungen. Rund 550 von etwa 10.000 unternehmenseigenen Filialen sind inzwischen gewerkschaftlich organisiert.
US-Senator Bernie Sanders unterstĂŒtzt die Forderungen der Baristas. Er wirft dem Unternehmen vor, sich auch vier Jahre nach der ersten erfolgreichen Gewerkschaftswahl weiterhin einer Tarifvereinbarung zu verweigern.
Reaktion von Starbucks
Eine Unternehmenssprecherin teilte in einer Stellungnahme mit, Starbucks sei bereit, die GesprÀche wieder aufzunehmen. Man biete "den besten Job im Einzelhandel" und halte sich an geltende Gesetze. Zugleich verwies das Unternehmen auf die "KomplexitÀt" der New Yorker Regelungen.
Die meisten betroffenen BeschĂ€ftigten sollen 50 Dollar pro Arbeitswoche fĂŒr den Zeitraum von Juli 2021 bis Juli 2024 erhalten. BeschĂ€ftigten, deren Filialen zuletzt geschlossen wurden, bietet die Einigung eine Wiedereinstellung in nahegelegenen Standorten an.
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