Trumpf leidet unter der Konjunkturflaute
17.07.2024 - 14:11:09Juni) zugesetzt. Der Umsatz sank um rund 4 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) mitteilte. Die Chefin des Laser-Spezialisten Nicola Leibinger-KammĂŒller sagte, die schwache Konjunktur weltweit und die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten fĂŒhrten im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr bei vielen Kunden zu einer spĂŒrbaren ZurĂŒckhaltung bei Neuinvestitionen. "Die anhaltend schwache Nachfrage wird auch die kommenden Monate des laufenden GeschĂ€ftsjahrs prĂ€gen." Trumpf begegne auch dieser Konjunkturkrise wie gewohnt mit klaren MaĂnahmen zur Ergebnisverbesserung.
Nach Angaben eines Sprechers ist kein Stellenabbau geplant. Es gehe darum, die tarifvertraglichen Möglichkeiten zu nutzen. Als Beispiel nannte er den Abbau von Zeitkonten. Der Auftragseingang ging im vergangenen GeschĂ€ftsjahr um 10 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurĂŒck. Angaben zu Gewinn werden erst im Herbst gemacht.
Das mittelstĂ€ndische Unternehmen aus Ditzingen bei Stuttgart fertigt Werkzeugmaschinen und ist auch Spezialist fĂŒr Laser. Letztere liefert es unter anderem an Industriebetriebe aus der Halbleiterbranche. Ende Juni beschĂ€ftigte Trumpf 18.550 Menschen, davon 9.100 in Deutschland. Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Umsatz um rund 4,5 Prozent auf etwa 815 Millionen Euro. In den USA brach er hingegen um rund 12 Prozent auf etwa 790 Millionen Euro ein. StĂ€rkster asiatischer Markt war China mit rund 615 Millionen Euro Umsatz nach 602 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

