LĂ€nder pochen auf langfristige Deutschlandticket-Finanzierung
26.09.2025 - 15:07:07In einer Stellungnahme fordern sie, die geplanten Bundesmittel nicht nur fĂŒr 2026, sondern bis mindestens 2030 festzuschreiben. Die Verteilung auf die 16 LĂ€nder mĂŒsse angepasst werden. Zur Umsetzung der jĂŒngsten Einigung der Verkehrsminister von Bund und LĂ€ndern schlagen die LĂ€nder konkrete Formulierungen vor.
FĂŒr die Kundinnen und Kunden war zentrales Ergebnis der Verkehrsministerkonferenz eine Anhebung des Deutschlandticket-Preises auf 63 Euro im Monat ab 2026. Erst zu Jahresbeginn war der Preis von 49 Euro auf 58 Euro gestiegen. Bund und LĂ€nder hĂ€tten sich zudem darauf verstĂ€ndigt, bis 2030 jeweils 1,5 Milliarden Euro zur VerfĂŒgung zu stellen, hieĂ es bereits Mitte September weiter. Von 2027 an soll der Preis des bundesweit gĂŒltigen Deutschlandtickets nach einem festen Mechanismus gebildet werden - die meist zĂ€hen Verhandlungen von Bund und LĂ€ndern wĂŒrden damit der Vergangenheit angehören.
Die LĂ€nder setzen sich zudem fĂŒr eine VerlĂ€ngerung der Job-Variante des Deutschlandtickets ein. Das Gesetzgebungsverfahren mĂŒsse so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Nur dann hĂ€tten LĂ€nder und Verkehrsunternehmen genug Zeit fĂŒr die nötigen Anpassungen. Nun kann die Regierung sich zur LĂ€nder-Stellungnahme Ă€uĂern. Wenn der Bundestag das Gesetz beschlossen hat, entscheidet der Bundesrat ĂŒber seine Zustimmung.

