Einbruch, KrawattengeschÀft

Einbruch im KrawattengeschÀft

11.03.2024 - 06:26:26 | dpa.de

Die Lockerung der Kleiderordnung in Unternehmen weltweit zieht einen dramatischen Einbruch der Ein- und Ausfuhren von Krawatten nach sich: In den zehn Jahren von 2014 bis 2023 sind die Importe nach Deutschland um zwei Drittel geschrumpft.

Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor, die der Modeverband Germanfashion zur VerfĂŒgung stellte. Demnach wurden 2014 noch 14,4 Millionen Krawatten und Schleifen - der textile Fachbegriff fĂŒr Querbinder und Fliegen - in die Bundesrepublik importiert, 2023 waren es nur noch knapp 4,8 Millionen. Auch die Ausfuhren sind um knapp 60 Prozent von 5,2 auf 2,1 Millionen StĂŒck geschrumpft.

"Wir befinden uns in einem Ă€ußerst schwierigen Fahrwasser, das wir in den letzten Jahren durch mehr InternationalitĂ€t und durch höhere Diversifizierung meistern", sagt Jan Moese, Chef des Krefelder Krawattenherstellers Ascot. Das auf hochwertige Krawatten aus Seide spezialisierte Unternehmen ist mit seiner Schwesterfirma Henley nach Moeses Angaben der einzig verbliebene Hersteller, der noch in Deutschland produziert.

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